Beachhandball

Nordlichter siegen, Sandmöpse holen Silber

Sowohl die Nordlichter als auch die Sandmöpse Neerstedt überzeugen bei einem Turnier in Hannover, obwohl sie jeweils ersatzgeschwächt antraten.
16.07.2018, 18:09
Lesedauer: 2 Min
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Von Nico Nadig

Hannover. Das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften im Beachhandball hatten die Nordlichter bereits vor dem DBT-Turnier in Hannover gelöst, entgehen lassen wollte sich das Team die Veranstaltung trotzdem nicht. Und die Fahrt in den Stadtteil Herrenhausen hat sich durchaus gelohnt: Die Mannschaft, in der unter anderem Stefan Timmermann von der HSG Delmenhorst mitspielt, gewann den Wettbewerb der Männer.

Im ersten Spiel traten die Nordlichter nur mit fünf Spielern an, dennoch feierten sie einen souveränen 2:0-Sieg. Auch in den beiden anderen Gruppenpartien hielt sich das Team schadlos und zog ins Viertelfinale ein. Es gewann dieses genauso wie das Halbfinale. Im Endspiel warteten dann die Sand Devils auf die Nordlichter. Doch auch hier gab es kein Vorbeikommen an dem Team um Stefan Timmermann. In der Rangliste der German Beach Open belegen die Nordlichter damit nach zwölf von 13 Turnieren den zweiten Platz.

Neben den Nordlichtern starteten bei dem Turnier in Hannover die Sandmöpse Neer-stedt. „Wir standen am Sonnabend direkt in der Hauptrunde, weil es dort einen etwas anderen Spielmodus gab. Wir hatten dann drei Spiele“, berichtete Svea Kramer. Die ersten zwei Partien gewann das Team locker mit jeweils 2:0. Gegen die Beach Unicorns Hannover schien es so weiterzugehen, den ersten Satz gewannen die Sandmöpse locker. Kramer: „Wir haben uns im zweiten dann aber schwergetan und letztlich im Shoot-out verloren.“ Nichtsdestotrotz zogen die Beachhandballerinnen ins Viertelfinale ein. Hier siegten sie in zwei Sätzen klar gegen die Sand Devils Youngstars.

Im Halbfinale warteten die Beach Chiller auf die Sandmöpse. Beide Mannschaften hatten sich bereits eine Woche zuvor ein umkämpftes Duell geliefert, das an die Beach Chiller ging. Für diese Niederlage revanchierte sich das Team um Svea Kramer in Hannover mit einem Zwei-Satz-Erfolg. „Überraschend“, meinte Kramer und erklärte gleich warum: „Das Spiel damals war sehr torreich, wir hatten die Abwehr nicht richtig im Griff und wussten auch nicht so richtig, wie wir das lösen sollten. Aber es hat geklappt.“ Dass das Finale gegen Strandgeflüster Minden im Anschluss in zwei Sätzen verloren ging, trübte die gute Stimmung bei den Sandmöpsen kaum. Immerhin hat das Team die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften als aktueller Ranglisten-Siebter so gut wie sicher, außerdem trat es in Hannover ersatzgeschwächt an. Kramer: „Wir waren wieder ein zusammengewürfelter Haufen, drei Spielerinnen mussten wir uns so dazuholen.“

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