Deutsche Meisterschaft im Beachhandball: Team mit Spielern aus Delmenhorst und Oldenburg-Land landet in Berlin auf Platz zwei Nordlichter werden erst im Finale gestoppt

Berlin. Am Ende war wieder gegen den Angstgegner Schluss: Bei der Deutschen Meisterschaft im Beachhandball zogen die Nordlichter am vergangenen Wochenende in Berlin überraschend ins Endspiel ein, mussten sich dann allerdings den Sanddevils Minden mit 0:2 (16:18, 16:19) geschlagen geben. Bereits bei der DM 2015 war das Team im Halbfinale an diesem Gegner gescheitert.
09.08.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Berlin. Am Ende war wieder gegen den Angstgegner Schluss: Bei der Deutschen Meisterschaft im Beachhandball zogen die Nordlichter am vergangenen Wochenende in Berlin überraschend ins Endspiel ein, mussten sich dann allerdings den Sanddevils Minden mit 0:2 (16:18, 16:19) geschlagen geben. Bereits bei der DM 2015 war das Team im Halbfinale an diesem Gegner gescheitert. „Es ist ein ewiges Duell mit den Sanddevils“, sagte Nordlicht-Akteur Frederic Oetken, der in der Halle für den Oberligisten HSG Delmenhorst aktiv ist. Oetken betonte zudem: „Wir sind alle ziemlich enttäuscht. Wenn man in einem Finale steht, dann will man natürlich auch den Titel.“

Als Vierter der Beachhandball-Tour des Deutschen Handballbundes (DHB) hatten sich die Nordlichter für das große Finalturnier in der Hauptstadt qualifiziert. Die Vorzeichen kurz vor der DM waren dann jedoch alles andere als gut. In Maurice Dräger (TSV Hannover-Burgdorf) und Erik Gülzow (TS Großburgwedel) fielen zwei Akteure verletzungsbedingt aus. Zudem bekamen Yannick Dräger und Tilman Pröhl (beide TV Emsdetten) vom ihrem Klub keine Freigabe für Berlin. „Das waren sehr schmerzhafte Ausfälle für uns“, sagte Oetken – und gestand: „Wenn mir einer vor der Abfahrt nach Berlin gesagt hätte, dass wir mit diesem Kader Zweiter werden, dann hätte ich den wohl für verrückt erklärt.“

Während des Turniers lief es für die Nordlichter dann aber ausgesprochen gut. Nach Siegen in der Gruppenphase gegen die Beach Boys Köln (2:0), die Sandelfen Burscheid (2:1), den 12 Monkeys Köln BHC (2:1) und die SG Schurwald (2:0) zog das Team ungeschlagen als Gruppenerster ins Viertelfinale ein. Dort gab es dann gegen den TuS Refi einen 2:1-Erfolg, auf den wiederum ein klarer 2:0-Sieg im Halbfinale gegen die Sandelfen Burscheid folgte.

Im Endspiel war den Nordlichtern dann allerdings anzumerken, dass die Kräfte schwanden. „Durch den kleinen Kader mussten wir im Angriff fast das ganze Turnier durchspielen“, sagte Oetken. Spannend ging es gegen die Sanddevils Minden trotzdem zu, beide Sätze waren lange Zeit offen.

Bei aller Enttäuschung über den verpassten Sieg – Frederic Oetken richtete den Blick kurz nach der Beachhandball-DM schon wieder nach vorne: „Ganz klar, im nächsten Jahr wollen wir wieder angreifen.“

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