FT Hammersbeck und NTV holen in der Bezirksoberliga jeweils einen Zähler Nordteams noch nicht gerettet

Bremen-Nord. Um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga West machen sich die beiden Herren-Mannschaften des Tischtennis-Kreises Bremen-Nord Sorgen. Die FT Hammersbeck liegt nach einem 8:8-Remis gegen den Abstiegskandidaten SG Geestemünde II und einer 5:9-Niederlage gegen den MTV Elm zwar immer noch auf Rang fünf (13:15), doch der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist gering.
15.02.2017, 00:00
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Von Sabine Lange

Bremen-Nord. Um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga West machen sich die beiden Herren-Mannschaften des Tischtennis-Kreises Bremen-Nord Sorgen. Die FT Hammersbeck liegt nach einem 8:8-Remis gegen den Abstiegskandidaten SG Geestemünde II und einer 5:9-Niederlage gegen den MTV Elm zwar immer noch auf Rang fünf (13:15), doch der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist gering.

Der Neurönnebecker TV, der beim Staffelvierten TV Oyten II immerhin einen Punkt eroberte, steht auf Rang neun (9:15) bereits mit dem Rücken zur Wand. Doch der Teamchef des Aufsteigers ist zuversichtlich, zumindest noch Relegationsplatz acht erreichen zu können: „Die Jungs trainieren sehr fleißig und werden kämpfen wie die Tiere, um die Spielklasse zu halten“, weiß Gerhard Richter. Beide Teams brennen darauf, im Nordderby am Sonntag ab 13.30 Uhr in der Halle Auf dem Flintacker zu punkten. „Das wird sehr spannend. Wir unterschätzen unseren Gegner nicht“, kündigte der Hammersbecker Mannschaftsführer Marvin David an.

Geestemünder TV II – FT Hammersbeck 8:8: Als klarer Favorit waren die Hammersbecker beim Tabellenvorletzten Geestemünder TV II angetreten. Hatten sie doch das Hinspiel mit 9:3 gewonnen. Auch dieses Mal lief es anfangs positiv für die FTH. Die Gäste gewannen auch ohne den beruflich verhinderten Stammspieler Mohammad Azadi alle drei Doppel und konnten gelassen in die Einzel starten.

Nach der ersten Runde hatte die FTH weitere drei Zähler auf dem Konto und den Abstand gewahrt. Im oberen Paarkreuz gelang es FTH-Spitzenspieler René Reißig, in einem packenden Fünf-Satz-Duell (9:11, 11:8, 11:5, 11:13, 14:12) Jörg Orlowske zu bezwingen. Kurzen Prozess machten David Marvin und Stefano Curione mit ihren Kontrahenten Waldemar Koch und Michael Jäckel. Die Hammersbecker bauten ihren Vorsprung durch Erfolge von Reißig und David sogar auf 8:4 aus. Danach aber waren die Geestemünder am Zug, und am Ende fiel die Entscheidung im Abschluss-Doppel. Nachdem das FTH-Duo Reißig/Krüger den ersten Satz mit 12:10 gegen Krüger/Koch gewonnen hatte, unterlagen sie in den folgenden drei Durchgängen. „Waldemar Koch ist zu Höchstform aufgelaufen. Er hat alles getroffen“, erkannte FTH-Teamchef David die Leistung des gegnerischen Spielers an.

FT Hammersbeck – MTV Elm 5:9: Mit zwei Ersatzspielern trat die FT Hammersbeck gegen den MTV Elm an. Neben dem erkrankten Stefano Cuione fehlte Tobias Krüger (Urlaub). Dennoch gelang es den Gastgebern, nach einem 1:2-Rückstand aus den Doppeln mit 5:4 in Front zu gehen. „Der MTV Elm ist oben nicht so stark besetzt“, erklärte David Marvin. So punktete sowohl Andy Stelter, als auch René Reißig im oberen Paarkreuz. In der Mitte schickte Marvin Davin seinen Gegner Mike Fahlke nach drei glatten Satz-Siegen von der Platte, und Ersatzmann Jens Grützner brachte die Hammersbecker durch seinen 3:1-Erfolg über Raphael Müller in Führung.

Mehr Punkte waren den Hausherren nicht vergönnt. Die zweite Einzelrunde begann mit drei Fünf-Satz-Siegen für die Gäste, wobei René Reißig überraschend das Spitzeneinzel gegen Stephen Kahrs verloren hatte (11:7, 11:13, 7:11, 13:11, 6:11). „Da hat er seinen Gegner nicht sehr ernst genommen“, fand Marvin David.

TV Oyten II – Neurönnebecker TV 8:8: Ohne Erwartungen auf einen Erfolg war Aufsteiger Neurönnebecker TV beim Viertplatzierten TV Oyten II angetreten. Dass die Nordbremer am Ende einen Punkt mit nach Hause nahmen, erfreute Teammanager Gerhard Richter sehr. Unter anderem sei das den starken Auftritten des NTV-Spitzenspielers Vlad Marjasov und des Ersatzmannes Artem Melnicuk, der für den erkrankten Lukas Schallert aufgelaufen war, zu verdanken. Die Rönnebecker erbeuteten nur einen Zähler in den Doppeln, starteten in den Einzeln aber richtig durch. Optimal lief es für die Rönnebecker Nummer eins: Vlad Marjasov hatte schon das Doppel an der Seite des durch eine Erkältung geschwächten Maxime Meger gewonnen und besiegte danach zunächst Arne Fichnter. Im Spitzenduell agierte er gegen seinen Angstgegner Franz König geschickt und behielt mit 8:11, 11:9, 11:8 und 12:10 verdient die Oberhand. Nach diesem Erfolg lagen die Rönnebecker schon deutlich in Führung. Danach schmolz der Vorsprung. Doch der NTV ging mit 8:7 ins Abschluss-Doppel. Dort konnten Marjasov/Meger den starken Oytenern König/Fichtner in drei knappen Sätzen aber nicht standhalten (10:12, 8:11, 8:11).

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