Fußball Nordwohlde will erneut überraschen

Zweite Runde im Bezirkspokal mit vier Teams der Region. Eines wird sicher weiterkommen, da sich mit dem TVE Nordwohlde und dem TV Stuhr zwei Mannschaft aus dem Verbreitungsgebiet direkt gegenüberstehen.
05.08.2019, 18:06
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Thorin Mentrup

Landkreis Diepholz. Keine Ruhepause für vier Teams der Region: Kurz nach dem ersten Spieltag in Kreis- und Bezirksliga sind der TVE Nordwohlde, der TV Stuhr, der SV Heiligenfelde und der TSV Okel bereits wieder gefordert. In der zweiten Runde des Bezirkspokals stehen sie am Dienstagabend vor interessanten Aufgaben.

SV Heiligenfelde - TuS Sulingen (19 Uhr): Bereits zum dritten Mal innerhalb von 33 Tagen kreuzen beide Mannschaften die Klingen. In den ersten beiden Vergleichen hatte der TuS die Nase vorn: Er gewann zunächst ein Freundschaftsspiel mit 9:1 und dann das Finale des Württemberg-Cups mit 3:0. Der Landesligist ist auch im dritten Duell der Favorit, aber die Heiligenfelder glauben an ihre Chance: „Wir sind nicht weit weg. Sulingen hat eine Klassemannschaft, aber an einem guten Tag können wir sie schlagen“, sieht SVH-Trainer Torben Budelmann seine Elf gerüstet für eine Überraschung. Nach zwei Siegen in zwei Pflichtspielen brennen die Heiligenfelder auf das Duell mit dem TuS, der den Pokal 2016 und 2017 gewann und auch in dieser Saison zum Favoritenkreis zählt. Budelmann ist sich sicher: „Der eine oder andere bei uns wird angefixt sein, Sulingen zu schlagen. Es ist doch schön, wenn man als Trainer in die Kabine kommt und niemanden mehr motivieren muss.“

TuS Drakenburg - TSV Okel (19 Uhr): Mit der Aufarbeitung der 0:8-Niederlage in Twistringen mussten sich die Okeler nicht allzu lang beschäftigen. Es war einer dieser Tage, an denen nichts funktionierte. Spannender ist da die Frage, wie das Team auf die Niederlage reagieren wird. Ob diese Reaktion schon in Drakenburg erfolgen wird, ist offen. Die frühe Anstoßzeit, dann noch unter der Woche – das ist alles andere als optimal für die Gäste, die einige Schichtarbeiter in ihren Reihen haben. „Wir müssen eigentlich schon um 17 Uhr los, um eine vernünftige Spielvorbereitung zu machen. Das ist kaum möglich“, stellt Trainer Lutz Schröder fest. Der TSV wird wohl mit einer Mischung aus erster und zweiter Herrenmannschaft zum Ligarivalen Drakenburg reisen. Dann werden sicherlich auch einige Spieler Wettkampferfahrung sammeln, die zuletzt weniger zum Zug kamen wie etwa Verteidiger Ralf Hüneke, der Trainingsrückstand hatte und dementsprechend Joker war.

TVE Nordwohlde - TV Stuhr (19.30 Uhr): Beide Mannschaften haben am Wochenende verloren, sind also auf Wiedergutmachung aus. Für Martin Werner, Trainer der Nordwohlder, geht es darum, nach dem 1:5 gegen Vilsen „zu unserer Spielphilosophie zurückzufinden“. Diese haben die Gastgeber in der ersten Pokalrunde beim 3:2-Coup über den TSV Bassum perfekt umgesetzt. An diese Leistung müssen sie erneut herankommen, um auch gegen Stuhr zu bestehen, wobei Werner die Gäste noch ein bisschen stärker einschätzt. Vor dem Erstrundenduell hatte er die Chancen auf 30:70 beziffert. „Nun steht es eher 10:90“, sagt er. Wobei er auch um die Stärken seines eigenen Teams weiß: „Wir haben auch genügend Qualität, um es Stuhr schwer zu machen.“ Generell gehe es darum, dem TVS einen Pokalfight zu liefern, „der natürlich nicht so früh entschieden sein soll“. Die Stuhrer sind vor den Gastgebern gewarnt: „Das ist eine gute Truppe mit einigen interessanten Spielern“, weiß Stephan Stindt, der die Gäste gemeinsam mit Christian Meyer trainiert. Die Stuhrer enttäuschten trotz der Niederlage gegen den TuS Sulingen II nicht. Es gibt also keinen Grund, an der eigenen Stärke zu zweifeln. Erst recht nicht, da die Rot-Weißen mit voller Kapelle Richtung Nordwohlde reisen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+