Basketballer der MSG Sulingen/Syke gewinnen viertes Spiel in Folge – 84:64 „Normal und solide“

Die Weste der Basketballer der MSG Sulingen/Syke bleibt weiß. Im vierten Spiel gab es in der Bezirksoberliga mit einem 84:64 (46:32) gegen die bisher zweimal sieglose Eintracht aus Hildesheim den vierten Sieg.
31.10.2013, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Karsten Bödeker

Die Weste der Basketballer der MSG Sulingen/Syke bleibt weiß. Im vierten Spiel gab es in der Bezirksoberliga mit einem 84:64 (46:32) gegen die bisher zweimal sieglose Eintracht aus Hildesheim den vierten Sieg.

„Es war ein normales, solides Spiel von uns“, meinte Trainer Dejan Stojanovski, der sich das Geschehen unaufgeregt anschauen konnte. Tatsächlich konnten die Syker ihr Spiel ungestört aufziehen, mussten kaum in die taktische Trickkiste greifen und hatten lediglich im dritten Abschnitt eine kurze Schwächephase, in der Hildesheim auf neun Punkte herankam. Das war vergleichsweise ein Luxusproblem, genauso wie die Tatsache, dass die MSG nicht unter der vom Trainer regelmäßig geforderten Zahl von 60 Gegenpunkten geblieben ist.

Augsburger auffällig

Die Spielgemeinschaft fing sich aber wieder schnell. Sie reduzierte die Quote an Fehlwürfen und gewann auch diesen Abschnitt mit 20:16. „Wir haben viel geworfen und immer den Abschluss gesucht“, so Stojanovski. Auffälligster Akteur war Roman Augsburger, der nicht nur 21 Körbe machte, sondern im Wechsel mit Raik Dräger auch den quirligen Offensivcenter der Hildesheimer in den Griff bekam. Auch Marc Stehr machte sich gut. Der Youngster war zuvor schon für die U18 über die volle Distanz gegangen und musste später öfter als geplant als Center ran. Denn Patrick Weseloh hatte sich schon fünf Fouls geleistet und musste vorzeitig auf der Bank Platz nehmen. Aber der Kader war groß und breit genug besetzt, obwohl Pawel Dabkowski und Timo Sudmann aus privaten Gründen fehlten.

„Ich wusste, dass Hildesheim kleine abgezockte Spieler hat“, so Stojanovski. Doch an die Qualität der Syker wie beispielsweise an den schnellen und wendigen Janis Neufeld reichten die Hildesheimer nicht heran und blieben deshalb letztlich wirkungslos. Neufeld machte 24 Körbe und war bester Syker Werfer. Der Erfolg war verdient und nie gefährdet, zumal die Syker von Beginn an hellwach waren, variantenreich agierten und zeigten, dass sie ein Spitzenteam der Liga sind. Zudem stand die Defensive sicher, Stojanovski ließ über 40 Minuten gegen den Mann verteidigen und verzichte auf eine Zonendeckung. Die Quote der Freiwürfe war nicht überragend, reichte aber aus: Von 22 Versuchen landeten 16 im Korb. 27 Fouls zeugten von einem konzentrierten Auftritt.

MSG Sulingen/Syke:

Baal, Neufeld (24), Lehmann (16), Augsburger (21), Hawellek, Dräger (11), Kruslin (2), Krause, Stehr (6), Weseloh (4).

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+