Basketball Nowitzki mit «dreckigem» Sieg gegen Detroit

Dallas. Kapitän Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks nach dem Basketball-Debakel bei den Los Angeles Lakers in der NBA auf Playoff-Kurs gehalten.
06.01.2010, 12:20
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Dallas. Kapitän Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks nach dem Basketball-Debakel bei den Los Angeles Lakers in der NBA auf Playoff-Kurs gehalten.

Zwei Tage nach der deftigen 96:131-Pleite in L.A. gewannen die Texaner in Dallas mit 98:93 gegen die Detroit Pistons und festigten mit dem 24. Saisonsieg bei elf Niederlagen Platz zwei in der Western Conference hinter Titelverteidiger Lakers (28:6). Die Champions aus Kalifornien bleiben nach dem 88:79 gegen die Houston Rockets und gut einem Drittel der Vorrunde unangefochten die Nummer 1 in der NBA.

Für den 2,13 Meter-Riesen Nowitzki war es nach 22 Punkten und zwölf Rebounds bei seinem elften Saison-«Double-Double» wieder ein besonderer Tag. In seinem elften NBA-Jahr ausschließlich bei den «Mavs» setzte sich der deutsche Nationalspieler mit seinem 873. Match für die Texaner auf Rang zwei in der Clubgeschichte und ist nur noch zehn Einsätze von Rekordspieler Brad Davis (883) entfernt. Nach bisher 19 929 Punkten seit seinem Debüt 1998 für Dallas wird für «Dirkules» in Kürze auch die Schallgrenze von 20 000 Punkten fallen.

«Das war ein verdammt schmutziger Sieg», kommentierte Nowitzki das dramatische Finale, bei dem die Pistons die 10. Niederlage in Serie kassierten. Die Fans standen Kopf, als ausgerechnet der schwache Ben Gordon mit drei Sprungwürfen für Detroit den Rückstand auf 93:94 verkürzte und nur noch 14,9 Sekunden zu spielen waren. Nowitzki packte sich nach einem Foul den Ball und versenkte zwei Freiwürfe zum 96:93. Detroit hätte mit Glück den Ausgleich und die Verlängerung erzwingen müssen. Aber Unglücksrabe Rodney Stuckey versagten die Nerven beim Dreier-Versuch aus der äußersten linken Spielfeldecke.

«Wir hatten keine Kraft mehr», gab Nowitzki zu, der hinter Jason Terry, der mit 26 Punkten, 3 Rebounds und 5 Assists glänzte, zweitbester Dallas-Werfer war. Auch «Mavs»-Coach Rick Carlisle atmete nach dem Fotofinish tief durch: «Manchmal muss man einfach das Glück gepachtet haben, um so knapp zu gewinnen. Erst in der zweiten Halbzeit waren uns die Basketball-Götter hold, um zu solch einer Wende fähig zu sein.»

Detroit hatte nach der 44:36-Halbzeitführung den möglichen Sieg bis zum Abpfiff vor Augen, weil Dallas nach dem 94:86 plötzlich einbrach. Aber 1:45 Minuten reichten nicht, um die Wende noch zu schaffen. «Da müssen wir durch. Das Jahr ist lang genug», meinte Stuckey. Detroit ist seit dem 12. Dezember sieglos und droht den Anschluss an die Playoff-Plätze nach der 14. Auswärtsniederlage und dem Rückfall auf Rang 12 in der Eastern Conference zu verlieren. (dpa)

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