Kreisoberligist Meyenburg nach dem Remis in der Vorwoche nun 13:24 gegen Sittensen / SVGO siegt Nur ein kurzer Hoffnungsschimmer

Meyenburg·Grambke. Der SV Grambke-Oslebshausen hat den personellen Engpass in der Handball-Kreisoberliga der Frauen problemlos überstanden. Die Gelb-Blauen schossen den Drittletzten TV Gut Heil Spaden mit nur neun Spielerinnen mit 31:12 ab. Eine Woche nach dem 21:21 gegen Werder Bremen III verpuffte die Hoffnung des TSV Meyenburg auf den ersten Saisonsieg sehr schnell. Der Tabellenletzte fiel gegen den VfL Sittensen nach der Pause krass ab und kassierte eine 13:24-Heimniederlage.
21.02.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von OLAF KOWALZIK

Meyenburg·Grambke. Der SV Grambke-Oslebshausen hat den personellen Engpass in der Handball-Kreisoberliga der Frauen problemlos überstanden. Die Gelb-Blauen schossen den Drittletzten TV Gut Heil Spaden mit nur neun Spielerinnen mit 31:12 ab. Eine Woche nach dem 21:21 gegen Werder Bremen III verpuffte die Hoffnung des TSV Meyenburg auf den ersten Saisonsieg sehr schnell. Der Tabellenletzte fiel gegen den VfL Sittensen nach der Pause krass ab und kassierte eine 13:24-Heimniederlage.

TSV Meyenburg - VfL Sittensen 13:24 (9:9): Der Schwung vom ersten Punktgewinn der Saison gegen den SV Werder Bremen III hielt beim TSV Meyenburg nur eine Halbzeit an. Bis zur Pause bot das Schlusslicht dem Tabellensiebten aus Sittensen überzeugend die Stirn. Den 2:5-Anfangsrückstand (13.) glich Julia Eisenschmidt mit dem Tor zum 7:7 aus (26.), selbst beim Gang in die Kabine durften die Gastgeberinnen noch vom ersten Saisonsieg träumen. "Bis dahin war alles in Ordnung: Die Einstellung und der Kampf stimmten, mit den kleinen Abstimmungsproblemen in der veränderten 3:2:1-Deckung konnte ich außerdem leben", befand TSV-Trainer Andreas Bräuer. Was danach kam, spottete jedoch jeder Beschreibung. Die Meyenburgerinnen schienen die Aggressivität ihrer Verteidigung ebenso in der Kabine gelassen zu haben wie den Schwung im Angriff.

"Das tat schon richtig weh, als mir meine Mannschaft auf einmal wieder ihr altes Gesicht gezeigt hat", gab Andreas Bräuer zu. Daher hatte seine Mannschaft gegen den VfL Sittensen am Ende nichts mehr zu melden.

TSV Meyenburg: Steilen, True; Speckmann, Steil, Lenz-Kaewert, Seebeck, Marquart, Blendermann (2), Kruse (2), Roehr, Eisenschmidt (9/6), Junge (1), Drogi.

TV Gut Heil Spaden - SV Grambke-Oslebshausen 12:31 (8:12): Den Schlussstrich durfte die Spielerin des Tages ziehen: Mit einer Reihe großartiger Paraden trieb SVGO-Torfrau Tatjana Abeldt den Drittletzten zur Verzweiflung getrieben. Zur Belohnung durfte sie eine Sekunde vor dem Abpfiff zum Siebenmeter schreiten, den sie eiskalt verwandelte. "Wir waren aufgrund unseres Personalengpasses mit gemischten Gefühlen nach Bremerhaven gefahren", gab der hoch zufriedene SVGO-Trainer Oliver Bergmann zu. Ohne Maike Kohlmeyer (krank), Anke Sieglitz (beruflich verhindert), Jana Schröder (studienbedingt verhindert) und Annika Albrecht (sechs Wochen Verletzungspause mit einem doppeltem Außenbandriss im Fuß) fehlten ihm eine Reihe von Spielerinnen aus der ersten Garde.

Die neun verbliebenen inklusive der ausgezeichnet aushelfenden A-Jugendlichen Anika Dietz füllten diese Lücken ausgezeichnet. Vor der Pause sorgte vor allem die erfahrene Rückraumschützin Britta Fislage dafür, dass sich die Gelb-Blauen eine Vier-Tore-Führung herausarbeiteten. Nach dem Seitenwechsel fassten dann auch die jungen Spielerinnen immer mehr Selbstvertrauen. Aufbauend auf die starke Mittelangreiferin Lara Feldermann zog der Spitzenreiter mit einem 19:4-Lauf auf und davon.

SV Grambke-Oslebshausen: Abeldt (1/1); Piepjohn (3), Hett (3), Aumann (2), Fislage (8/5), Jung (4), Feldermann (3), Reimann (3), Dietz (4/1).

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