Fußball

Elf Verfahren für das Bezirkssportgericht

Die Saison war kurz - das zeigt sich auch an der Anzahl der Fälle vor dem Sportgericht. Betroffen war unter anderem der SV Komet Pennigbüttel.
29.04.2021, 08:28
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Von Reiner Tienken

Die Corona-Pandemie hat im Spieljahr 2020/21 dafür gesorgt, dass sich die Verfahren für das Fußball-Bezirkssportgericht in Grenzen hielten. Der Vorsitzende des Bezirkssportgerichts, Rüdiger Wiegand (Rotenburg), notierte insgesamt elf Verfahren während der abgebrochenen Saison. Sie teilen sich, so Wiegand, in fünf aus dem Jugend- und in sechs aus dem Erwachsenenbereich auf.

Eines der Urteile, das das Bezirkssportgericht verhängte, betraf unter anderem den Herren-Bezirksligisten SV Komet Pennigbüttel. Die Elf von Trainer Malte Jaskosch erhielt am Grünen Tisch eine 5:0-Spielwertung und drei Punkte gegen den VfL Visselhövede zugesprochen. Der VfL Visselhövede war im vergangenen Oktober infolge von Kontakten von vier Spielern zu einem Corona-Infizierten zum Punktspiel der Bezirksliga 3 in Pennigbüttel nicht angetreten. Das Bezirkssportgericht wies den Einspruch des VfL zurück, bestätigte die 5:0-Wertung für das Jaskosch-Team durch Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski (Etelsen) und verhängte darüber hinaus noch eine Geldstrafe wegen des Nichtantritts für den Verein aus dem Fußballkreis Rotenburg. Die Visselhöveder belegten zum Saisonabbruch den fünften, Pennigbüttel den siebten Platz.

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