Fußball-Landesliga Oberliga-Absteiger gehören zum Favoritenkreis

Uphusen·Etelsen. Die Mannschaft des SV Ahlerstedt/Ottendorf ist in der Landesliga Bezirk Lüneburg hauptsächlich als Meisterschaftsfavorit genannt worden. Gleich bei zwölf der 16 Vereine stand die Mannschaft von Trainer Hartmut Mattfeld ganz obern auf der Favoritenliste.
03.08.2010, 19:20
Lesedauer: 2 Min
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Oberliga-Absteiger gehören zum Favoritenkreis
Von Jürgen Juschkat

Uphusen·Etelsen. Ein völlig anderes Gesicht, was die Zusammensetzung betrifft, haben die zweithöchsten Spielklassen des Niedersächsischen Fußballbandes - unter der Oberliga - erhalten. Auch gab es eine Namensänderung, denn aus der Bezirksoberliga wurde zur Saison 2010/11 die Landesliga. Im Bezirk Lüneburg sind gleich drei Oberliga-Absteiger vertreten, aus dem Kreis Verden - wie im Vorjahr - der TB Uphusen und TSV Etelsen.

Aus der Oberliga, die künftig eingleisig ist, sind SV Ahlerstedt-Ottendorf, SV Blau-Weiß Bornreihe und Rot-Weiß Cuxhaven in die Landesliga abgestiegen. Aus den vier Bezirksligen schafften TSV Bienenbüttel (1), TV Meckelfeld (2), TuS Heeslingen II (3) und die SpVgg Drochtersen-Assel II (4) den Sprung in die ehemalige Bezirksoberliga. Zahlenmäßig am stärksten ist der Kreis Stade mit den Ahlerstedtern, Drochtersen/Assel II und dem VfL vertreten, zu den Kreisen mit zwei Teams gehört auch Verden mit Uphusen und Etelsen.

Als Meisterschaftsfavorit wurde hauptsächlich SV Ahlerstedt/Ottendorf genannt, der gerade im Bezirkspokal den ASC Cranz-Estebrügge bezwungen hat. Gleich zwölf der 16 Vereine - drei legten sich nicht fest - zählen das Team von Trainer Hartmut Mattfeld, der seit 2005 auf der Kommando-Brücke steht, zum Kreis der Meisterschaftsanwärter. In vier Vereinen wird auch dem VfL Stade der Titelgewinn zugetraut, je drei Mal wurden die beiden Ex-Oberligisten BW Bornreihe, RW Cuxhaven genannt, außerdem Eintracht Lüneburg, der VfL Stade und der Rotenburger SV.

Fünf Teams wollen oben mitspielen, drei streben einen Mittelfeldplatz an und sechs hoffen auf den Klassenerhalt. Der Rest legte sich nicht fest. 'Durch die Absteiger aus der Oberliga wird die Klasse sicherlich qualitativ besser', glaubt Carsten Böder vom Rotenburger SV.

Das Personalkarussell hat sich mächtig gedreht. So stehen beim TB Uphusen - es wurde bereits aussortiert (Walid Sabehaioun, Pepe Diomandé, Jan Simon und Orhac Tekin) und nachverpflichtet (Mustafa Celik, Aykut Kaldirici) - ebenso noch 13 Neulinge im Kader wie beim SV Drochtersen/Assel II mit Trainer Lutz Bendler. Und so kann das vorrangige Ziel nur sein, die Neulinge zu integrieren, so wie es der TuS Heeslingen U23 bei seinem Saisonziel klar herausstellt.

Besonders stolz ist Trainer Sören Hillmer beim TSV Bienenbüttel - er spielt erstmals in der 6. Liga - darauf, dass sein Team einen niedrigen Altersdurchschnitt hat. 22,7 Jahre haben die Mannschaftsverantwortlichen errechnet. Der VSK Osterholz-Scharmbeck II, der als Nachwuchsteam der Ersten (Oberliga) geführt wird, kommt auf einen Durchschnittswert von 20.

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