Landesliga der Frauen: Grüppenbühren setzt sich gegen Lohne durch – 30:27 / Delmenhorst erkämpft sich 22:22 Oekermann führt klug Regie

Delmenhorst·Lohne. Dieser Punkt könnte am Ende noch Gold wert sein: Im Kampf gegen den Abstieg aus der Landesliga sind die Handballerinnen der HSG Delmenhorst im Heimspiel gegen den Tabellensechsten MTV Aurich am Sonnabend zu einem 22:22 (10:11)-Unentschieden gekommen. Noch besser lief es sogar für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, die den Klassenerhalt nach dem 30:27 (15:11)-Sieg beim TuS Blau-Weiß Lohne so gut wie sicher haben dürfte.
01.03.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Dieser Punkt könnte am Ende noch Gold wert sein: Im Kampf gegen den Abstieg aus der Landesliga sind die Handballerinnen der HSG Delmenhorst im Heimspiel gegen den Tabellensechsten MTV Aurich am Sonnabend zu einem 22:22 (10:11)-Unentschieden gekommen. Noch besser lief es sogar für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, die den Klassenerhalt nach dem 30:27 (15:11)-Sieg beim TuS Blau-Weiß Lohne so gut wie sicher haben dürfte.

HSG Delmenhorst - MTV Aurich 22:22 (10:11). Die Delmenhorsterinnen dürfen weiter auf den Verbleib in der Liga hoffen. Gegen Aurich legte die Mannschaft von Trainer Stefan Neitzel einen Blitzstart hin und führte nach 45 Sekunden durch Tore von Alexandra Hildener und Lara Winkelmann mit 2:0. Es folgten jedoch zehn Minuten, in denen gar nichts mehr klappte, und Aurich drehte das Spiel – 7:2 (12.). Neitzel nahm nun eine Auszeit, stellte die Abwehr um und motivierte sein Team noch einmal neu – mit Erfolg, denn die Gastgeberinnen fanden zurück in die Partie. Torfrau Sandra Peters stärkte ihren Vorderleuten den Rücken, Nina Haake traf zum 6:8, Winkelmann zum 9:11 und Hannah Eilers kurz vor der Pause zum 10:11. Auch nach dem Wechsel hielt die Heim-Sieben gut dagegen. In der 41. Minute erzielte Sharleen Siemers das 16:15, und Kris Siegenthaler traf in der 44. Minute zum 18:16. Allerdings blieb auch Aurich stets gefährlich und glich immer wieder aus. Alyssia Schneider aus der Delmenhorster A-Jugend warf dann das 21:20 (53.). Kurios: Bereits nach 54 Minuten stand das 22:22-Endergebnis fest. Beide Mannschaften hatten zwar noch gute Möglichkeiten zum Siegtreffer, erzielten aber kein Tor mehr.

TuS Blau-Weiß Lohne - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 27:30 (11:15). Timo Hermann war mächtig stolz auf sein Team. „Meine Mannschaft hat klasse gespielt und für alle Situationen eine Lösung gefunden“, sagte der Grüppenbührener Coach. Ein Sonderlob gab es für Joana Oekermann, die als Spielmacherin immer wieder Wiebke Möller in Szene setzte und damit die entscheidenden Impulse im Angriff gab. Möller sowie Katrin Hoppe waren es dann, die aus dem Rückraum knallhart abzogen und insgesamt 16 Tore erzielten. Nach vier Minuten führte die Hermann-Sieben bereits mit 4:0, nach 20 Minuten war Lohne allerdings wieder dran – 7:9. Grüppenbühren nahm daraufhin eine Auszeit, und in der Folge kam das Team wieder in Fahrt. Zur Pause war der Vier-Tore-Vorsprung wieder hergestellt – 15:11. In Hälfte zwei kontrollierten die Gäste weiterhin das Geschehen. Die Deckung blieb stabil, und im Angriff war die Fehlerquote gering. Nach 40 Minuten führte Grüppenbühren 20:16, und fünf Minuten vor dem Ende hieß es 25:23. In der Schlussphase ging es dann Schlag auf Schlag, wobei am Sieg der Hermann-Sieben nicht mehr gerüttelt wurde. „Nach dieser Leistung wollen wir am Sonntag auch den Spitzenreiter Neuenhaus/Uelsen ärgern“, betonte der Trainer.

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