Basketball «Ohrfeige» für Nowitzki-Team - 96:131 bei Lakers

Los Angeles. Meister Los Angeles Lakers hat Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks eine schallende Ohrfeige verpasst.
04.01.2010, 13:04
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Los Angeles. Meister Los Angeles Lakers hat Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks eine schallende Ohrfeige verpasst.

Im Topspiel der NBA siegten die in der nordamerikanischen Profiliga dominierenden Kalifornier mit 131:96 und verpassten den Texanern damit die höchste Saison-Niederlage. «Es ist einfach nur peinlich und wir alle haben diese Klatsche verdient. Die Lakers spielten großartig und wir unglaublich schlecht», sagte «Mavs»-Coach Rick Carlisle.

Zwar behauptet Dallas Rang zwei in der Western Conference mit 23:11 Siegen hinter den Lakers (27:6). Aber die hochfliegenden Meisterschaftsambitionen der «Mavs» erhielten gleich im neuen Jahr einen schweren Dämpfer. «Die konnten machen und tun was sie wollten und bekamen alles geschenkt», meinte Dallas-Kapitän Nowitzki nach der Blamage vor 18 997 Zuschauern im Staples Center von Los Angeles.

Es war der höchste Saisonsieg für die Lakers, die mit 63,4 Prozent Wurfausbeute aus dem Feld und 83 Prozent bei den «Dreiern» auch Bestmarken für die laufende Runde erreichten. Die 22 Punkte und acht Rebounds von Nowitzki zählten zu den wenigen Lichtblicken an diesem Tag, an dem den Gästen absolut nichts gelingen wollte. «Es war wie Ostern. Wir haben ein Ei ins eigene Nest gelegt», ergänzte Nowitzkis Kollege Shawn Marion. So chancenlos waren die «Mavs» selten; vorgeführt wie ein Lehrling und bitter in die Schranken verwiesen.

Noch am 30. Oktober hatte der 31 Jahre alte Würzburger an selber Stelle 94:80 gegen das Team von Trainer Phil Jackson um der zur Zeit treffsichersten NBA-«Wurfmaschine» Kobe Bryant (15 Zähler) gewonnen. Aber selbst der Ausfall im ersten Viertel von Bryants kongenialem Partner Pau Gasol konnte die Gastgeber diesmal nicht stoppen. «Es war unfassbar. Die Außenzonen waren für uns wie die Quellen eines überschäumenden Ozeans, aus dem jeder Wurf ein Treffer war», erklärte Lakers-Center Andrew Byrnum (19 Punkte). Wie lange Gasol ausfällt, wird sich nach einer Ultraschall-Untersuchung des verletzten Knies erweisen.

Aber von Dallas' damaliger Kampfkraft war schon nach dem ersten Viertel nichts mehr zu sehen. Nach der 4:2-Führung der Texaner legten die Gastgeber eine Serie von 28:9 Punkten hin und hatten Dallas fortan fest im Griff. Bankspieler Jordan Farmar avancierte mit 24 Punkten zum besten Scorer der Lakers, die nach dem dritten Viertel bereits mit 40 Punkten führten. Laker-Star Lamar Odom (15) holte noch 15 Rebounds.

«Es gibt diese Spiele, in denen man offensiv nicht so stark ist, aber dann muss man wenigstens defensiv hart arbeiten», kritisierte Nowitzki. «In der Offensive haben wir nichts richtig gemacht.» Der 2,13-Riese hofft auf die Revanche am 13. Januar im Airlines Center von Dallas gegen die Lakers. Davor aber wird der deutsche Nationalspieler sein 873. NBA-Match für die «Mavs» bestreiten und damit in der ewigen Rangliste des Clubs auf Platz zwei vorstoßen. (dpa)

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