Vancouver Olympischer Fackellauf wegen Protesten umgeleitet

Vancouver. Ausgerechnet am Schlusstag musste der olympische Fackellauf wegen Protesten in Vancouvers Problemviertel Downtown Eastside umgeleitet werden.
12.02.2010, 20:40
Lesedauer: 1 Min
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Vancouver. Ausgerechnet am Schlusstag musste der olympische Fackellauf wegen Protesten in Vancouvers Problemviertel Downtown Eastside umgeleitet werden.

Mehr als 150 Olympia-Gegner wollten den Ablauf stören und mussten von der Polizei zurückgehalten werden. Die Route wurde daraufhin schnell verändert. Verletzte hat es nach Polizeiangaben bei den Protesten nicht gegeben.

Bereits zuvor hatte der Auftritt von Arnold Schwarzenegger als olympischer Fackelläufer im Stanley Park für große Aufregung gesorgt. Mit «Arnie, Arnie»-Rufen wurde der «Gouvernator» aus Kalifornien begeistert empfangen. Es kam zu einem heftigem Gedränge. Zuschauer wurden gegen Absperrgitter gedrückt und rutschten auf dem feuchten Rasen am Uferweg aus. Schwarzenegger übergab das Feuer an den Ok-Chef der Spiele 2012 in London, Sebastian Coe. Am Abend wird das olympische Feuer in der Eröffnungsfeier entzündet.

Mehr als 12 000 Läufer haben die Fackel durch 1036 kanadische Kommunen getragen. Mit über 45 000 Kilometern war es der längste inländische Fackellauf der Olympia-Geschichte.  (dpa)

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