Kreispokal-Achtelfinale: Ebersbach, Kolf und Töbelmann treffen beim 8:0-Sieg doppelt

Ottersberg III vom TV Oyten überrannt

Verden·Achim. Im Wettbewerb um den Kreispokal haben die Fußballer des TV Oyten eine beeindruckend starke Leistung abgeliefert. Das Team von Stefan Husemann und Jörg Falldorf fertigte den in die Kreisliga aufgestiegenen TSV Ottersberg III mit 8:0 (3:0) ab und zog problemlos ins Viertelfinale ein, das am 31. August um 18.30 Uhr ausgetragen wird. Überraschend ausgeschieden ist Kreisligist TB Uphusen II, der beim TV Weser Rieda (1. Kreisklasse) mit 2:4 (1:2) unterlag.
15.08.2011, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Andreas Ballscheidt

Verden·Achim. Im Wettbewerb um den Kreispokal haben die Fußballer des TV Oyten eine beeindruckend starke Leistung abgeliefert. Das Team von Stefan Husemann und Jörg Falldorf fertigte den in die Kreisliga aufgestiegenen TSV Ottersberg III mit 8:0 (3:0) ab und zog problemlos ins Viertelfinale ein, das am 31. August um 18.30 Uhr ausgetragen wird. Überraschend ausgeschieden ist Kreisligist TB Uphusen II, der beim TV Weser Rieda (1. Kreisklasse) mit 2:4 (1:2) unterlag.

Große Personalnot herrschte vor dem Anpfiff beim TV Oyten. Das aufgebotene Team des Trainergespanns Husemann/ Falldorf spielte aber so stark, dass es den ambitionierten Ottersbergern nicht den Hauch einer Chance ließ. Bereits nach neun Minuten traf Andreas Krist auf dem Kunstrasenplatz an der Pestalozzischule zum 1:0. Kai Ebersbach, Christian Töbelmann und Daniel Kolf durften sich anschließend als Doppeltorschützen feiern lassen. Oytens achtes Tor ging auf das Konto von Youngster Alexander Büssenschütt.

In Etelsen noch mit 3:2 siegreich, bekam die Uphuser Landesliga-Reserve beim TV Weser Rieda kein Bein an die Erde. Die gastgebende Elf von Oksar Ipekoglu kämpfte und führte nach 56 Minuten mit 3:1. Auch als Damir Begic das Anschlusstor für den TBU II gelang (70.), blieb die Wende aus. Per Foulelfmeter machte Riedas Spielertrainer Oksar Ipekoglu alles klar und schoss das 4:2 (88.). Uphusens Ibrahim Arslanoglu musste kurz darauf das Spielfeld verlassen. Er sah wegen Meckerns die Rote Karte (89.). Obwohl der TSV Brunsbrock beim TSV Otterstedt 50 Minuten lang einen Mann weniger auf dem Platz hatte - Matthias Twietmeyer sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (40.) - setzte sich das neuformierte Team von Heinrich Schoon-Kravanga mit 3:1 (1:1) durch. Otterstedt ging durch Siwan Bezek in Führung (32.). Als Twietmeyer des Feldes verwiesen wurde, lief es erstaunlicherweise besser für die Roten Teufel, die unmittelbar nach dem Platzverweis durch Florian Dittrich ausglichen (41.). "Nach

der Pause stimmte bei uns nichts mehr viel", sah Jörg Oeßelmann eine verdiente Niederlage der Otterstedter Mannschaft, die Matthias Horn und Henrik Brandt mit ihren zum 2:1 (75.) und 3:1 (88.) besiegelten.

In einem fällig gewordenen Elfmeterschießen setzte sich der Verdener Türksport gegen den TSV Thedinghausen mit 4:1 durch, nachdem in der regulären Spielzeit zwei Tore gefallen waren. "Zum Glück hatten wir mit Nikolai Brausmann einen nervenstarken Torwart", freute sich Türksport-Coach Herbert Kamp. Sein Keeper wehrte zwei Elfmeter der Gäste ab. In der bis zum Schluss spannenden und gutklassigen Partie besaß Türksport mehrfach Glück. So rettete Umut Ünlü in der Schlussphase zwei Mal für seinen schon geschlagenen Keeper auf der Torlinie. Kreisligist SG Langwedel/Völkersen bewies beim SV Hönisch (1. Kreisklasse) den längeren Atem, das Team von Filip Arizanov hielt nur eine Stunde lang mit. Als Bastian Heimbruch die SG mit einem Doppelschlag (70./75.) auf 4:6 davon ziehen ließ, erlahmte die Gegenwehr des Außenseiters. "Wir haben zu hoch verloren", bedauerte Arizanov.

Beim FC Badenermoor setzte sich Titelverteidiger TSV Fischerhude-Quelkhorn mit 4:2 (2:0) durch. In der Schlussphase lagen die Nerven beim FCB blank, so dass Schiedsrichter Hubert Neuhaus (MTV Riede) gleich zwei Mann wegen Meckerns des Feldes verwies (80./81.). Die Uesener Reserve setzte sich dank der Treffer von Kai Schröder (30.) und Veli Bostan (68.) mit 2:0 (1:0) beim SVV Hülsen II durch. Große Mühe hatte der TSV Lohberg mit dem SV Holtebüttel. In der packenden Begegnung fiel die Entscheidung erst unmittelbar vor dem Abpfiff, als Sven Müller unhaltbar aus 16 Metern abzog und zum 2:0-Endstand für Lohberg traf. Der SVH hatte in der Schlussphase mächtig auf den Ausgleich gedrängt. Er fand aber kein Mittel, um Alexander Jeck im Lohberger Tor zu überwinden. Jeck, der in der Sommerpause aus Hoya kam, verhinderte mit tollen Paraden einen Treffer des SVH. Das Lohberger Führungstor erzielte Henrik Dreyer (10.).

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