Ganderkesee Pechvogel Kramer patzt im Pokal – 1:3

Ganderkesee (coh). Die beiden Kreisligisten VfL Wildeshausen II und TuS Heidkrug hatten sie zuvor aus dem Weg geräumt, doch zu einer dritten Überraschung hat es nicht gereicht. Die Fußballer des TSV Ganderkesee II aus der 1.
20.03.2015, 00:00
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Von Colin Hüge

Die beiden Kreisligisten VfL Wildeshausen II und TuS Heidkrug hatten sie zuvor aus dem Weg geräumt, doch zu einer dritten Überraschung hat es nicht gereicht. Die Fußballer des TSV Ganderkesee II aus der 1. Kreisklasse mussten sich dem klassenhöheren TV Dötlingen am Mittwochabend mit 1:3 (0:2) geschlagen geben und schieden somit im Kreispokal-Halbfinale aus. Die Dötlinger machten ihre zweite Endspielteilnahme in Folge perfekt. Im vergangenen Jahr unterlagen sie dem SV Atlas Delmenhorst, dieses Mal spielen sie am 13. Mai auf der Anlage des Delmenhorster TB gegen den Ligarivalen VfL Stenum

Die tragische Figur bei den Ganderkeseern war Torwart Kristof Kramer, der einen schwarzen Tag erwischt hatte. Bereits in der fünften Minute zeigte er nach einem Schuss von Niklas Hiegemann eine kleine Unsicherheit. Zwei Minuten später fing Kramer einen Kopfball von Max Ole-Bredehöft, ließ den Ball jedoch durch die Hände ins Tor gleiten – 0:1.

„Die frühe Führung spielte uns in die Karten“, sagte Dötlingens Coach Georg Zimmermann. Danach ließen die Gäste die Ganderkeseer kommen und lauerten auf Konter. Die Taktig ging auf: Roman Seibel wurde nach einem schnellen Vorstoß von Christoph Waje per Foul gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jannes Henning zum 2:0 (25.). Ganderkesees Torwart Kramer war chancenlos, doch im zweiten Durchgang setzte sich seine Pechsträhne fort. Nach einem Rückpass schlug er ein Luftloch, sodass Hiegemann locker zum 3:0 einschieben konnte (47.). „Wir haben uns durch diese individuellen Fehler selbst geschlagen“, sagte Ganderkesees Trainer Andreas Dietrich.

Sein Team gab sich immerhin nicht auf und verkürzte durch eine Einzelaktion von Jean-Michel Dietrich auf 1:3 (49.). Danach vergaben Jannik Schrank (56.), Raymond Goldenstedt (73.) und Jean-Michel Dietrich (84.) weitere Chancen. „Uns fehlte auch das nötige Glück“, haderte Dietrich.

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