Rene Thiel trifft beim 2:1 in Meckelfeld doppelt Pennigbütteler Zittersieg

Pennigbüttel. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer des TV Meckelfeld durch Yasar Sahin wurde es noch mal unruhig für den Fußball-Landesligisten SV Komet Pennigbüttel. Emmanuel Stöver zog dann aus 25 Metern ab und nagelte den Ball ans Lattenkreuz.
03.04.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von CHRISTIAN THIEMANN

Pennigbüttel. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer des TV Meckelfeld durch Yasar Sahin wurde es noch mal unruhig für den Fußball-Landesligisten SV Komet Pennigbüttel. Emmanuel Stöver zog dann aus 25 Metern ab und nagelte den Ball ans Lattenkreuz. Der Ausgleich fiel jedoch nicht mehr, weil Pennigbüttel diesmal mehr Glück hatte als zuvor. „Da hatten wir wirklich viel Pech mit Niederlagen in der Nachspielzeit. Diesmal haben sich die Jungs belohnt“, freute sich Malte Jaskosch über den 2:1-Triumph.

Der SV-Coach hatte seine Elf mit einer defensiven Grundordnung aufs Feld geschickt, um daraus schnelle Konter fahren zu können. Tormöglichkeiten waren jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Die Abwehr der Gäste um Jens Wöltjen hatte keine Probleme, die langen Bälle der Meckelfelder abzuwehren. Die Führung der Lila-Weißen entsprang jedoch einem Standard, weil das Jaskosch-Team insgesamt zu verhalten und mutlos im letzten Drittel agierte. Rene Thiel hob aus 35 Metern eine Freistoßflanke in den Strafraum, der an allen vorbei den Weg ins Tor fand.

Nach der Pause brachte Jaskosch den defensiveren Andreas Lühr für Fabian Kauf und ließ seine Mannschaft damit noch mehr auf Konter spielen. Beinahe hätte sich diese Taktik gleich nach dem Seitenwechsel bewährt. Rene Thiel wurde freigespielt und lief alleine aufs Tor zu, wurde aber zu weit abgedrängt und traf deshalb nur das Außennetz. Anschließend war der spielende Co-Trainer erneut frei durch, scheiterte dieses Mal jedoch an den schlechten Platzverhältnissen – der Ball versprang.

Die dritte Möglichkeit nutzte Thiel zum 2:0. Joschua Zurek hatte schön durchgesteckt, sodass Thiel nur noch einschieben musste (67.). Anschließend kontrollierte Pennigbüttel das Geschehen weitestgehend, kassierte aber noch den 1:2-Anschluss nach einem Foulelfmeter, der zumindest in den Augen des Gästetrainers zweifelhaft war. Philip Bötjer hatte den Ball bereits sicher, als Jens Wöltjen seinen Gegenspieler umstieß. Bötjer war beim folgenden Strafstoß zwar noch dran, konnte das 1:2 aber nicht verhindern. Dadurch wurde die Schlussphase spannend – mit dem besseren Ende für die Lila-Weißen. Die hatten vor allem in den vier Minuten Nachspielzeit einige Ecken zu verteidigen. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der Lage ist, in dieser Liga mitzuhalten. Sie hat sich diesen Sieg verdient“, so Jaskosch. Am Mittwoch trifft Pennigbüttel daheim auf den Rotenburger SV (19.30 Uhr) und kann weiter Punkte gut machen.

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