Tabellenführer Grohn schüttelt Verfolger Melchiorshausen ab – 2:0 Pfeifer macht alles klar

Grohn. Ein Glanzparade von Alexander Janosch (64.) sowie zwei ungewöhnliche Treffer – erzielt von Sergej Bachmann (27.) und Wladislaw Pfeifer (66.) – waren die besonderen Zutaten beim 2:0 (1:0)-Erfolg des SV Grohn beim Verfolger TSV Melchiorshausen. Der siegreiche Tabellenführer der Fußball-Landesliga spielte laut Trainer Malte Jaskosch nicht glänzend, aber clever. Glänzend ist aber die Bilanz: Bei 34:8 Toren ist der SV Grohn bislang auf zehn Siege, ein Remis und eine Niederlage gekommen.
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Von Jens Pillnick

Grohn. Ein Glanzparade von Alexander Janosch (64.) sowie zwei ungewöhnliche Treffer – erzielt von Sergej Bachmann (27.) und Wladislaw Pfeifer (66.) – waren die besonderen Zutaten beim 2:0 (1:0)-Erfolg des SV Grohn beim Verfolger TSV Melchiorshausen. Der siegreiche Tabellenführer der Fußball-Landesliga spielte laut Trainer Malte Jaskosch nicht glänzend, aber clever. Glänzend ist aber die Bilanz: Bei 34:8 Toren ist der SV Grohn bislang auf zehn Siege, ein Remis und eine Niederlage gekommen.

"Wir hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen", gab Malte Jaskosch zu, der allerdings auch erhebliche Veränderungen gegenüber dem 5:2 gegen den SV Grambke-Oslebshausen in Abwehr und Mittelfeld vornehmen musste. Die erste zwingende Chancen führte zum glücklichen 1:0 (27.). Elvan Öksels 20-Meter-Schuss wurde so abgefälscht, dass Sergej Bachmann links plötzlich freie Bahn hatte und mit seinem schwachen linken Fuß sehenswert unter den Querbalken verwandelte. "Wenn man oben steht, dann geht der rein", musste Jaskosch, der wegen des frühen Ausscheidens von Alexander Krail (Augenverletzung) zu weiteren Umstellungen gezwungen war, schmunzeln.

Da beide Defensivreihen gute Arbeit ablieferten, folgten die nächsten Offensiv-Highlights erst zwischen der 55. und 66. Minute. Sie hatten es allerdings in sich. Erst vergab der allein auf Melchiorshausens Keeper Florian Aschoff zusteuernde Sergej Bachmann, dann entschärfte Alexander Janosch den von Yuki Matsuo abgefeuerten Ball (Jaskosch: "Eine herausragende Aktion"), und schließlich gelang Wladislaw Pfeifer mit seinem Kopfballtreffer das entscheidende 2:0 für die Gäste. "Kein einfacher Kopfball. Er hat hervorragendes Durchsetzungsvermögen gezeigt", lobte Jaskosch seinen wendigen, kleinen, laufstarken und offensichtlich torgefährlicher werdenden Mittelfeldmann, der auch schon am vergangenen Wochenende getroffen hatte. Den Freistoß hatte der neu in die Startformation gerückte und auf der rechten Außenbahn aufgebotene Benjamin Samorski hereingebracht, zuvor war Torschütze Pfeifer gefoult worden.

"Damit war das Ding gelaufen", erklärte Malte Jaskosch, der sich auf seine gut organisierte Mannschaft verlassen konnte, die die Uhr mit Hilfe des eingewechselten, ballsicheren Ugur Akcans sicher herunterspielte. Nicht gut ausgespielt haben die "Husaren" ihre Konter. Doch da dies ohne Folgen blieb, ließ es sich verkraften.

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