Der TB Uphusen ist in der Fußball-Oberliga klarer Favorit gegen Bückeburg – muss dies aber auch beweisen Pflichtaufgabe für den Kopf

Uphusen. Die Vorgabe ist klar: „Egal wie, Hauptsache die drei Punkte bleiben bei uns“, betont Mike Gabel, Co-Trainer des Fußball-Oberligisten TB Uphusen. Der aktuelle Gegner heißt nämlich VfL Bückeburg und steht mit läppischen sechs Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz.
11.03.2016, 00:00
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Pflichtaufgabe für den Kopf
Von Malte Bürger

Die Vorgabe ist klar: „Egal wie, Hauptsache die drei Punkte bleiben bei uns“, betont Mike Gabel, Co-Trainer des Fußball-Oberligisten TB Uphusen. Der aktuelle Gegner heißt nämlich VfL Bückeburg und steht mit läppischen sechs Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz. Will sich der Achimer Stadtteilklub also tatsächlich zeitnah aus der Abstiegszone verabschieden, sollte die Heimpartie am kommenden Sonntag unbedingt gewonnen werden (Anpfiff: 15 Uhr). Ganz so einfach dürfte es allerdings nicht werden, wie das Trainerteam bei seinen Vorbereitungen festgestellt hat.

„Wir werden die Punkte garantiert nicht im Vorbeigehen mitnehmen“, ist sich Dennis Offermann sicher. Gründe für diese Annahme gab es trotz des katastrophalen Punktekontos der Gäste in jüngster Vergangenheit gleich mehrere. Da war zum einen die Nachholpartie gegen den SSV Jeddeloh im Februar, in der die Bückeburger ein 1:1 gegen den Tabellenvierten holten. Und beim bis dato letzten Auftritt Ende des vergangenen Monats gab es dann zwar ein vermeintlich standesgemäßes 1:4 gegen Ligaprimus Lupo Martini Wolfsburg, doch dieses Resultat erzähle nur die halbe Wahrheit, wie Mike Gabel betont. „Wir haben uns das angeschaut. Über weite Strecken hat der VfL das gut gemacht und sogar geführt, erst nach dem 1:2 ging das Spiel dann seinen Weg.“

Aus eben jenen Erkenntnissen nimmt das Duo Offermann/Gabel dann auch seinen Antrieb, um die eigenen Spieler zeitig zu warnen. „Unterschätzen werden wir die Bückeburger aufgrund ihres Tabellenstandes jedenfalls nicht. Das haben wir der Mannschaft unter der Woche bereits mehrfach gesagt, bis zum Spiel werden wir noch weitere Male darauf hinweisen. Ich habe aber auch nicht den Eindruck, als hätte es einer der Spieler noch nicht verstanden“, sagt der Uphuser Co-Trainer. Und sein Chef ergänzt: „Das Reden allein bringt aber natürlich nichts. Es zählt das, was wir am Sonntag zeigen“, unterstreicht Offermann. „Wir müssen mit genau der gleichen Einstellung, mit dem gleichen Einsatz zur Sache gehen wie zuletzt.“

In der Vorwoche hatte die Partie in Wunstorf (1:1) einige interessante Entwicklungen parat. So hatte Mustafa Azadzoy wegen eines grippalen Infektes auf einen Einsatz verzichten müssen, der afghanische Nationalspieler hat auch in den vergangenen Tagen bislang nicht trainieren können. Seine Rückkehr wird ebenso wie die der erkälteten Stefan Denker und Kai Schmidt sehnsüchtig erwartet. Anstelle von Mustafa Azadzoy mischte dann jedoch beim jüngsten Auswärtsspiel ein Akteur mit, den selbst die Trainer noch nicht wieder richtig auf der Rechnung hatten. „Wir haben am Freitag vergangener Woche mit Bastian Helms gesprochen, ob es nach seinem Knöchelbruch schon wieder geht. Und dann hat er in Wunstorf tatsächlich direkt eine halbe Stunde gespielt“, freut sich Mike Gabel. Und somit ist die einst angespannte Personallage bei den Uphusern nun wieder deutlich angenehmer. Lediglich der verletzte Rojhat Kaya sowie David Airich (privat verhindert) fallen aus. Denis Spitzer kehrt nach seiner abgebrummten Sperre zurück, auch Benjamin Ciosanski, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte, ist wieder dabei.

Keine allzu schlechten Aussichten also, damit es tatsächlich mit den drei Zähler etwas wird. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir gewinnen“, sagt Mike Gabel, „schließlich möchten wir den einen Punkt aus dem Wunstorf-Spiel jetzt unbedingt vergolden.“ In der Hinrunde reichte dem TBU auswärts eine 3:1-Führung nicht, um zu gewinnen. Am Ende stand es 3:3.

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