Eishockey Pinguins besiegen auch Iserlohn

Ein Torhüter in Hochform, ein Verteidiger in Torlaune und ein Team, das funktioniert: Die Fischtown Pinguins haben in der DEL mit dem 4:1 gegen Iselohn jetzt das sechste der letzten sieben Spiele gewonnen.
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Pinguins besiegen auch Iserlohn
Von Olaf Dorow

Bremen. Eine offizielle Bestätigung liegt nicht vor, aber womöglich wurde vor einigen Wochen in Bremerhaven ein Beschluss gefasst, den alle sehr ernst nahmen. Wir verlieren einfach nicht mehr, so könnte dieser Beschluss gelautet haben. Jedenfalls ist es so, dass die Fischtown Pinguins jetzt von sieben DEL-Spielen sechs gewonnen haben. Am Sonntag folgte der sechste Streich, ein 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen die Iserlohn Roosters in der stimmungsvollen und mit 4435 Zuschauern gefüllten Bremerhavener Eisarena. In 24 Spielen haben die Pinguins nun bereits 40 Punkte gesammelt, sie sind mittendrin im Rennen um die Play-off-Plätze.

Nach dem neuerlichen Erfolg sagte Pinguins-Trainer Thomas Popiesch: Er sei zu 100 Prozent überzeugt, dass sein Team auch schon vor der Super-Serie gut gespielt hätte. Es seien, so wie auch am Sonntag, enge Matches gewesen. „Und zur Zeit finden wir einen Weg“, sagte Popiesch. Mit Betonung auf: wir.

Zum Wegbereiter durfte man den dänischen Nationalspieler Nicholas Jensen erklären. Der 29-jährige Verteidiger aus Kopenhagen, der seine zweite Saison in Bremerhaven spielt, spielt eine sehr starke zweite Saison. Jeweils zu Beginn der ersten beiden Drittel traf er. Zunächst trotz Unterzahl mit einem Alleingang, dann per Gewaltschuss aus der Distanz. „Man hat gerade beim ersten Tor gesehen, wie konsequent er inzwischen aufs Tor geht“, lobte Popiesch.

Jensens Tore allein hätten allerdings gegen die angriffslustigen Gäste aus Iserlohn nicht gereicht. „Es war eine gute Mannschaftsleistung mit einem herausragenden Torwart“, lobte Popiesch weiter. Der Tscheche Tomas Pöpperle, sehr beliebt beim Bremerhavener Anhang, zeigte eine starke Parade nach der anderen und verhinderte immer wieder, dass Iserlohn noch einmal herankam. Das hätte durchaus passieren können. Ab der 30. Minute habe seine Mannschaft zu leicht die Scheibe verloren, sagte Trainer Popiesch. Da sei es „beinahe in die andere Richtung gegangen“.

Ging es aber nicht. Zwar konnten die Roosters fünf Minuten vor der Sirene durch ihren Top-Stürmer Anthony Camara den Pinguins-Torwart dann doch ein erstes Mal überwinden. Aber die Roosters mussten weiter zwei Treffer aufholen. In der 50. Minute hatte auch der Bremerhavener Top-Stürmer zugeschlagen. Jan Urbas hatte – nach einem Wechselfehler der Roosters – ein feines Solo mit dem Tor zum 3:0 abgeschlossen. Ein zweiter Urbas-Treffer fiel kurz vor Schluss zwar nicht mehr. Aber das machte aus Bremerhavener Sicht nichts. Den Abpraller vom Pfosten nutzte Miha Verlic zum 4:1-Endstand. Für die Pinguins geht es am Freitag mit einem Heimspiel gegen Straubing weiter (19.30 Uhr).

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