Bremen Pokal: Erwartetes Aus für Arsten

Bremen (elo). Die „Oberliga“-Handballerinnen des TuS Komet Arsten haben sich erwartungsgemäß aus der zweiten Pokalrunde Niedersachsen/Bremens verabschiedet. Für sie war beim Ligarivalen SG Friedrichsfehn/Petersfehn mit 17:20 (11:10) Endstation.
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Von Olaf Kowalzik

Die „Oberliga“-Handballerinnen des TuS Komet Arsten haben sich erwartungsgemäß aus der zweiten Pokalrunde Niedersachsen/Bremens verabschiedet. Für sie war beim Ligarivalen SG Friedrichsfehn/Petersfehn mit 17:20 (11:10) Endstation. Tatsächlich war es aber gar nicht das Viertligateam der Gastgeberinnen, das in Bad Zwischenahn aufgelaufen war. Vielmehr hatte Arstens Trainer Marc Winter auf seine Reserve aus der zwei Ligen tieferen Landesklasse gesetzt, verstärkt mit vier Oberliga-Akteurinnen. Da seine zweite Vertretung binnen sechs Wochen erst zwei (erfolgreiche) Punktspiele absolviert hatte, nutzte er die Chance, um dieser mehr Spielpraxis zu geben. Deshalb setzte er in der Partie auch auf Blockbildung und ließ überwiegend seine zweite Garde ran. „Die hat sich sehr gut verkauft. Hut ab davor“, sagte er.

Über 40 der 50 im Pokal gespielten Minuten waren die Bremerinnen den Gastgeberinnen auch mehr als nur ebenbürtig. Sie erwischten einen ausgezeichneten Start und setzten sich sofort auf 7:2 ab. Über 7:5 und 10:9 nahmen sie einen knappen Vorsprung mit in die Kabine. Der TuS Komet Arsten konnte sich dabei auf eine gute Deckung verlassen, hinter der mit Melina Rieger und Swantje Boettcher zwei ausgezeichnete Torfrauen standen. Beide kamen je eine Hälfte zum Einsatz. Im Rückraum nutzte Mirja Kahle ihre stark eingeschränkte Spielzeit mit nur einem Fehlwurf zu fünf Toren. Sie scheint ihr Leistungstief überwunden zu haben. Die Gäste behielten die Nase weiter bis zum 15:14-Zwischenstand vorne, bevor ihnen einige technische Fehler und Fehlwürfe zum Verhängnis wurden. Friedrichsfehn kam dadurch zu leichten Toren und drehte den Spieß dadurch noch um. In derselben Gruppe schied auch das Landesklasseteam der SG Bremen-Ost mit 17:31 gegen den Oberligisten Elsflether TB aus.

TuS Komet Arsten: Rieger, Boettcher; Jarzembowski (3/3), Tuleweit, Batke (1), Diekmann (1), Brünjes, Winter (2), Lienesch (2), Kahle (5), Groen (3), Dally.

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