FCK-Vorsitzender Stefan Kuntz entschuldigt sich für verbalen Fehltritt nach Halbfinal-Auslosung Pokal-Traumfinale rückt näher

Düsseldorf (wk). Für einen kurzen Moment verlor Stefan Kuntz die Contenance. „Frauen und Fußball“, klagte der Vorstandsvorsitzende des 1.
14.02.2014, 00:00
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Von WESER-KURIER

Für einen kurzen Moment verlor Stefan Kuntz die Contenance. „Frauen und Fußball“, klagte der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern nach der Halbfinal-Auslosung im DFB-Pokal. Auf den Griff der mehrmalige Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn, der dem Zweitligisten ein Spiel beim derzeit übermächtigen Triple-Sieger FC Bayern München bescherte, reagierte der ehemalige Nationalspieler mit Sarkasmus.

Einen Tag später entschuldigte sich Kuntz zwar umgehend für seinen verbalen Ausrutscher, die Begeisterung über das überraschende 1:0 des Außenseiters aus der Pfalz im Viertelfinale bei Bayer Leverkusen war aber dennoch verflogen. Anders als in Kaiserslautern wurde die Auslosung im restlichen Fußball-Deutschland eher wohlwollend aufgenommen. Schließlich stiegen die Chancen auf ein weiteres finales Spektakel zwischen den Branchenführern aus München und Dortmund.

Wie der FC Bayern gegen Kaiserslautern kann auch der BVB sein Halbfinal-Duell mit dem VfL Wolfsburg Mitte April im eigenen Stadion bestreiten. Heimrecht genoss der Revierklub im Pokal zuletzt im Dezember 2012. Bei allem Respekt vor dem Gegner überwog bei BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Zufriedenheit: „Endlich haben wir mal wieder ein Heimspiel zugelost bekommen. Wir wollen nach Berlin.“

Die vergangenen beiden Endspiele zwischen München und Dortmund im DFB-Pokal (2012) und in der Champions League (2013) waren selbst für Fußball-Ästheten ein Hochgenuss. Doch sowohl Kaiserslautern als auch Wolfsburg wollen den erneuten Einzug der Topteams in das Berliner Finale am 17. Mai verhindern.

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