Badminton-Asse viermal vorn und qualifizieren sich mit weiteren Medaillen für die norddeutschen Titelkämpfe

Polizei SV dominiert Landesmeisterschaft

Bremen. Mit vier Titeln und weiteren Medaillenplatzierungen avancierte der Polizei SV bei den 69. Badminton-Landesmeisterschaften zum erfolgreichsten Verein.
12.12.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner
Polizei SV dominiert Landesmeisterschaft

PSV-Dominanz im Herren-Doppel (von links): Fardon Landwehr/ Jonathan Busch wurden Zweite, Yannik Windhorst/Tim Lehbrink holten den Titel.

Privat, frei

Bremen. Mit vier Titeln und weiteren Medaillenplatzierungen avancierte der Polizei SV bei den 69. Badminton-Landesmeisterschaften zum erfolgreichsten Verein. Beim ausrichtenden 1. Bremer BC starteten die Titelkämpfe mit dem gemischten Doppel. Bis ins Halbfinale spielten sich die PSV-Duos Joschka Braun mit Jule Viets, Mirco Aßmann mit Nora Altgilbers sowie die Favoriten, das Oberliga-Mixed Yannik Windhorst und Maren Völkering. Tim Lehr und Heike Scheler scheiterten im Viertelfinale gegen die vierte Halbfinalpaarung, Tim Mählmann (Tus Komet Arsten) und Stine Köster (SG Aumund-Vegesack).

Im Halbfinale gewannen Windhorst/Völkering mit 21:13, 21:18 gegen Braun/Viets, Aßmann/Altgilbers machten mit ihrem 21:10, 21:13-Sieg gegen Mählmann/Köster das PSV-interne Duell um den Titel perfekt. Das Finale wurde ein spannendes Spiel, in dem sich Windhorst/Völkering am Ende mit 22:20, 18:21, 21:16 durchsetzen konnten. Braun/Viets holten sich gleichzeitig die Bronzemedaille durch ein 21:12, 21:17 gegen Mählmann/Köster. Anschließend starteten die Einzel. Im Herreneinzel stellte der Polizei SV gleich 13 von 19 Teilnehmern- Mit Tim Lehbrink, Jonathan Busch, Daniel Westphal und Fardon Landwehr zogen gleich vier PSV-Akteure ins Halbfinale ein. Tim Lehbrink konnte im Viertelfinale Mixed-Sieger Windhorst bezwingen, Busch gewann gegen Vereinskamerad Braun. Daniel Westphal hatte sich zuvor in einem umkämpften Match gegen Frederik Guhl (Tus Komet Arsten) durchgesetzt. Fardon Landwehr profitierte in der Runde der letzten Acht von der verletzungsbedingten Aufgabe Aßmanns.

Busch verteidigt Vorjahrestitel

Im Halbfinale setzte sich Busch 21:16, 21:17 gegen Lehbrink durch, Landwehr gewann 24:22, 21:16 gegen Westphal. Den Landesmeister-Titel erkämpfte sich wie im Vorjahr Jonathan Busch. Er gewann gegen Doppelpartner Landwehr 21:9, 21:15. Den dritten Platz holte sich Lehbrink nach Zweisatz-Sieg gegen Westphal. Positiv hervorzuheben ist, dass der PSV dieses Jahr mit Mahir Kahloon, Erwin Dhaliwal, Lukas Kugelmann, Dennis Chen und Yannick Stieber einige junge Spieler im Turnier dabei hatte, die ihre Sache ausnahmslos sehr gut machten. Im Dameneinzel sorgte Jacqueline Zühlke als einzige PSV-Spielerin neben Jule Viets für positive Schlagzeilen. Sie gewann die Silbermedaille hinter Tanja Bischof (Tus Komet Arsten), die zuvor auch Viets besiegt hatte. Nach 13:21 im ersten Satz startete Zühlke im zweiten Satz nach deutlichem Rückstand eine starke Aufholjagd, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt war.

Tags darauf wurden die Doppel ausgetragen. Windhorst/Lehbrink zogen im Herrendoppel nach Sieg über die starken Youngsters Chen/Guhl ins Halbfinale ein. Ebenfalls ins Halbfinale schafften es von PSV-Seite Tim Lehr/Felix Ruth und Landwehr/Busch. Windhorst/Lehbrink buchten ihren Platz im Finale durch einen Zweisatz-Sieg gegen Thomas Küspert/Torsten Kern (1. Bremer BC) und trafen dort auf Landwehr/Busch, die sich mit großem Kampfgeist 16:21, 21:17, 21:9 gegen Ruth/Lehr durchsetzten. So kam es im Wettbewerb um den Titel zum Aufeinandertreffen der Oberliga-Doppel. In einem spannenden Spiel mit vielen langen Ballwechseln setzten sich Lehbrink/Windhorst am Ende mit (21:17, 16:21, 21:17) durch. Lehr/Ruth wurden Vierte.

Norddeutsche Meisterschaft

Im Damendoppel sicherte sich Heike Scheler mit Partnerin Tanja Bischof Komet Arsten) den Landesmeister-Titel und sorgte somit für den vierten PSV-Triumph des Turniers. Das erfahrene Doppel setzte sich im Endspiel gegen Ullrich/Köster (SG Aumund-Vegesack) durch, Zühlke/Viets wurden Dritte.

In vier Wochen messen sich die besten Bremer mit Norddeutschlands Elite auf den norddeutschen Meisterschaften in Hamburg.

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