Badminton-Oberliga: Klarer 7:1-Heimerfolg über Schlusslicht BSG Hamburg-West

Polizei SV ist Herbstmeister

Bremen. Zum Abschluss der Oberliga-Hinrunde setzte die Badminton-Mannschaft des Polizei SV noch einmal eine echte Duftmarke. Trotz neuer Aufstellung gaben sich die Bremer im Heimspiel gegen das Schlusslicht BSG Hamburg-West keine Blößen und setzten sich klar mit 7:1 durch.
14.11.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner
Polizei SV ist Herbstmeister

Fardon Landwehr (links) und Jonathan Busch steuerten zum 7:1-Sieg einen klaren Erfolg im Doppel bei.

Privat, frei

Bremen. Zum Abschluss der Oberliga-Hinrunde setzte die Badminton-Mannschaft des Polizei SV noch einmal eine echte Duftmarke. Trotz neuer Aufstellung gaben sich die Bremer im Heimspiel gegen das Schlusslicht BSG Hamburg-West keine Blößen und setzten sich klar mit 7:1 durch. Durch die gleichzeitige Niederlage von SG EBT Berlin II gegen den Berliner SC steht der PSV damit wieder an der Tabellenspitze. Weiter geht’ es für die Bremer in zwei Wochen mit dem Rückrundenauftakt gegen SG Luckau/Blankenfelde und SSW Hamburg II.

Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut. Krankheitsbedingt mussten die Bremer auf ihre Doppel- und Einzelspielerin Anica Kleinjan verzichten. „So mussten wir umstelllen, was im Nachhinein sehr gut klappte“, sagte Tim Lehbrink. Maren Völkering spielte Einzel und Mixed, während die beiden Ersatzdamen Valerie Hoberg und Jana Lehr gemeinsam das Damendoppel spielten. Auch die Gegner hatten Personalprobleme: Bei der BSG Hamburg-West fehlte de etatmäßige Spieler an Position eins, sodass die Hamburger ihre Herrenspiele komplett umstellen mussten.

Zunächst stand das erste Herrendoppel und das Damendoppel auf dem Programm. Tim Lehbrink/Yannik Windhorst hatten mit ihren Gegner keine Probleme und holten den ersten Punkt. Gleichzeitig hatte Jana Lehr viel Pech und verletzte sich Ende des ersten Satzes bei einer unkontrollierten Bewegung zum Ball am Knöchel und zog sich eine Bänderverletzung zu. So musste das Damendoppel aufgegeben werden.

Anschließend ging es in das zweite Herrendoppel und das Dameneinzel. Im Doppel agierten Fardon Landwehr/Jonathan Busch wieder deutlichen souveräner als in den zwei Spielen zuvor und konnten nach einer kurzen Schwächephase im zweiten Satz einen letztendlich souveränen Sieg einfahren. Im Dameneinzel siegte Völkering nach kurzen Eingewöhnungsproblemen sicher. Tim Lehbrink im dritten Herreneinzel und Völkering/ Windhorst im Mixed machten fast zeitgleich durch zwei Zwei-Satz-Siege den Gesamtsieg perfekt. Jonathan Busch und Felix Ruth ließen sich trotz des vorentscheidenden 5:1 nicht hängen und gewannen ihre beiden Einzel ebenfalls.

Busch ließ seinem Gegner im ersten Einzel anfangs keine Chance und ging mit 11:1 in die Satzpause, anschließend kam sein Gegner jedoch besser ins Spiel. Nach gewonnenem erstem Durchgang entwickelte sich im zweiten Satz ein spannendes Spiel, das der Bremer durch die besseren Nerven für sich entscheiden konnte. Felix Ruth musste im zweiten Herreneinzel über die volle Distanz gehen und konnte durch ein 21:19-Sieg im dritten Satz den 7:1-Erfolg perfekt machen.

PSV Bremen – BSG Hamburg-West 7:1: Tim Lehbrink/Yannik Windhorst – Dennis Lam/Yang Li 21:12, 21-13; Jonathan Busch/Fardon Landwehr – Claas Lantau/Sebastian Schmidt 21:14, 21:16; Valerie Hoberg/Jana Lehr – Marie Niebergall/Sandra Grätz 1:21, 0:21 (Aufgabe durch PSV); Jonathan Busch – Yang Li 21:15, 22:20; Felix Ruth – Sebastian Schmidt 21:18, 14:21, 21:19; Tim Lehbrink – Dennis Lam 21:13, 21:8; Maren Völkering – Marie Niebergall 21:10, 21:10; Yannik Windhorst/Maren Völkering – Claas Lantau/Sandra Grätz 21:9, 21:19

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