Außenseiter HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zieht souverän in die zweite Qualifikationsrunde zur A-Junioren-Bundesliga ein Positive Überraschung

Groß Lafferde. Der Traum lebt weiter. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat sich dank einer hervorragenden Saison in der Handball-B-Junioren-Oberliga einen Platz in der ersten Qualifikationsrunde zur A-Junioren-Bundesliga gesichert.
29.05.2017, 00:00
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Positive Überraschung
Von Patrick Hilmes

Groß Lafferde. Der Traum lebt weiter. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hat sich dank einer hervorragenden Saison in der Handball-B-Junioren-Oberliga einen Platz in der ersten Qualifikationsrunde zur A-Junioren-Bundesliga gesichert. Und nun setzten die Bookholzberger Nachwuchshandballer ein weiteres, dickes und zugleich überraschendes Ausrufezeichen. Als Außenseiter in die erste Qualifikationsrunde gestartet, sicherten sich die HSG-Spieler nicht einfach nur einen der drei Plätze für die zweite Runde. Nein, sie siegten gar gegen alle drei Konkurrenten äußerst souverän und zogen als Gruppenerster in Runde zwei ein. „Hätte mir das einer vorher gesagt, hätte ich ihn für bekloppt erklärt“, sagte Coach Stefan Buß freudig.

Die Gegner in Groß Lafferde, wo Runde eins stattfand, hießen HSG Freiberg, SG HC Bremen/Hastedt und TV Schiffdorf. Und alle drei Kontrahenten, die Buß alle drei im Vorfeld als favorisiert gegenüber seinen Schützlingen einstufte, hatten im Endeffekt keine Chance gegen die Bookholzberger. Die HSG stellte zudem das fairste Team, lediglich eine Zeitstrafe kassierte sie. „Wir sind da als Underdog angereist und haben auch so gespielt, wir hatten halt nichts zu verlieren. Das war eine überragende Leistung der Jungs, in bin unheimlich stolz“, war Buß voll des Lobes.

HSG Freiberg - HSG Grüppenbühren / Bookholzberg 11:32 (2:14): Mit der Ungewissheit, was und wer da auf sie zukam, gingen die Bookholzberger in die Partie mit den Freibergern, die in Sachsen aktiv sind. Und die vermeintlichen Außenseiter legten los wie die Feuerwehr. „Freiberg wusste gar nicht, wie ihnen geschieht, denn wir lagen ganz schnell mit 8:0 in Führung“, schilderte der HSG-Coach. Zwar fingen sich die Sachsen im Fortlauf der Partie, die über zwei Mal 25 Minuten ging, doch eine Aufholjagd konnten sie nicht starten. Zu stark präsentierte sich die Buß-Sieben insbesondere auf der Torhüterposition und in der Defensive. Vorne wurde weiterhin regelmäßig getroffen und somit Sieg Nummer eins souverän eingefahren.

HSG Grüppenbühren / Bookholzberg - SG HC Bremen/Hastedt 20:12 (10:4): In Spiel zwei wartete der haushohe Favorit, der Bundesligist aus Bremen. Doch auch gegen die SG starteten die Buß-Schützlinge unbeschwert, kompromisslos und aggressiv. „Wir haben Bremen direkt unser Tempospiel augedrückt, damit kamen sie nicht zurecht. Sie konnten nichts machen und wussten gar nicht wirklich, was los ist“, schilderte Buß freudig. Somit wurden die Bremer schnell und am Ende deutlich mit acht Treffern Rückstand in ihre Schranken gewiesen.

HSG Grüppenbühren / Bookholzberg - TV Schiffdorf 23:16 (12:10): Die beiden ersten Partien wurden am Sonnabend absolviert, Spiel Nummer drei fand am Sonntag statt. „Hut ab, dass die Jungs so fit sind. Drei Spiele innerhalb von zwei Tagen gehen ganz schön an die Substanz“, hob Buß den Fitnesszustand hervor. Der Anfang verlief gegen die Schiffdorfer, die bereits Gegner in der Oberliga-Saison waren, etwas schleppend. „Wir kamen nicht so gut rein, wie in den ersten beiden Spielen“, beobachtete der Coach. Das Spiegelt auch der Halbzeitstand von 12:10 wieder. Doch in Durchgang zwei machte sich die bessere Kondition der Bookholzberger bezahlt und der Sieg wurde noch ein deutlicher.

Neben Bookholzberg zogen ebenfalls die Schiffdorfer und Bremer in Runde zwei ein. Und die wird bereits nächstes Wochenende, 3. und 4. Juni, in Burgdorf ausgetragen. Dort warten die Gegner BSV 93 Magdeburg, TV Oyten und TSV Anderten. Die Ausgangslage könnte kaum besser für die Buß-Sieben sein, denn die Punkte aus Runde eins werden mitgenommen. Somit führen sie vor der zweiten Runde zusammen mit Magdeburg die Tabelle an (beide 4:0 Punkte). Die beiden Ersten qualifizieren sich direkt für die Bundesliga, Platz drei und vier müssen in die bundesweite Qualifikation.

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