Handball-Oberliga

Positives Zwischenfazit

Die SG Achim/Baden hat das letzte Ligaspiel dieses Jahres in Bremervörde klarer als gedacht gewonnen.
10.12.2017, 17:51
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Positives Zwischenfazit
Von Patrick Hilmes
Positives Zwischenfazit

Vertrat den fehlenden Steffen Fastenau glänzend, indem er mit acht Treffern in Bremervörde zum erfolgreichsten Schützen avancierte: Jan-Niclas Mühlbrandt von der SG Achim/Baden.

Focke Strangmann

Bremervörde. „Das war klarer als gedacht, aber auch völlig verdient“, sagte Tobias Naumann. Der Coach des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden war etwas verwundert darüber, dass seine Mannschaft den TSV Bremervörde so deutlich bezwungen hatte. Er hatte eine enge Partie vorhergesagt, in der die Bremervörder um jeden Meter kämpfen würden. Am Ende hieß es aber 27:17 (14:6) für die Achimer.

Von Beginn an stellten die Gäste die Weichen auf Sieg, schnell hatten sie sich einen komfortablen Vorsprung erspielt – 7:2 (13.). Der Schlüssel zum Erfolg? „Die Jungs haben sich konsequent an den Plan gehalten. Unsere Defensive war sehr stabil, und wenn doch mal was durchkam, dann hat Arne von Seelen bravourös gehalten“, lobte Tobias Naumann. Doch alles war in Durchgang eins nicht rosig, denn Achims Coach hätte gerne noch weitere Tore bejubelt. Dass er das nicht konnte, lag an den „vielen technischen Fehlern im Angriff“. Dadurch habe es die Spielgemeinschaft verpasst, das Halbzeitergebnis noch deutlicher zu gestalten.

Obwohl die Achimer in Hälfte zwei mit elf Treffern mehr Gegentore kassiert haben als im ersten Durchgang, war Naumann mit diesem Spielabschnitt zufriedener. „Bei uns hat sich trotz der Führung kein Schlendrian eingeschlichen. Wir haben nicht nachgelassen, obwohl Bremervörde auch auf eine offensivere Deckung umgestellt hatte“, schilderte Naumann. Dass die Achimer ihren Vorsprung nicht nur halten, sondern auch ausbauen konnten – über 17:10 (39.) auf 24:13 (53.) – war auch insbesondere Jan-Niclas Mühlbrandt zu verdanken. Mühlbrandt vertrat im Rückraum den verhinderten Steffen Fastenau. Und das tat er mit Bravour. Mühlbrandt war Achims bester Torschütze mit acht Treffern. „Das hat er richtig gut gemacht, das ist nicht selbstverständlich, da er bisher nicht so viele Spielanteile hatte“, lobte Naumann. Den Vorsprung hielt die SG auch bis zum Abpfiff konstant und sorgte damit für ein ausgeglichenes Punktekonto (11:11) zum Jahresabschluss.

Mit dieser Bilanz ist Tobias Naumann auch durchaus zufrieden. „Das ist ganz gut, wenn man bedenkt, wie wir gestartet sind. Es gibt noch die Chance, in der Rückrunde weiter nach oben zu klettern, nach unten müssen wir uns erst mal nicht orientieren.“ In die Winterpause verabschieden sich Naumann und Co. aber noch nicht, denn am kommenden Sonnabend steht noch das Highlight in Bremen an, das Final Four um den Verbandspokal. Und die Achimer wollen den Cup wieder in den Händen halten.

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