Kreispokalfinale: VfL Stenum und TV Dötlingen treffen heute Abend in Delmenhorst aufeinander Pospich und Seibel sind mit dabei

Delmenhorst (dco). Die einen wollen mit dem Pokalsieg den Grundstein für das Double legen, die anderen standen in der Vorsaison schon im Finale, verloren und wollen es dieses Mal besser machen: Das Endspiel im Fußball-Kreispokal zwischen den beiden Kreisligisten VfL Stenum und TV Dötlingen verspricht heute Abend jede Menge Spannung. Anstoß der Partie ist um 19.
13.05.2015, 00:00
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Von Daniel Cottäus

Die einen wollen mit dem Pokalsieg den Grundstein für das Double legen, die anderen standen in der Vorsaison schon im Finale, verloren und wollen es dieses Mal besser machen: Das Endspiel im Fußball-Kreispokal zwischen den beiden Kreisligisten VfL Stenum und TV Dötlingen verspricht heute Abend jede Menge Spannung. Anstoß der Partie ist um 19.30 Uhr auf der Anlage des Delmenhorster TB Am Kleinen Meer.

In der Liga haben die Stenumer durch ihren 8:3-Erfolg gegen den SV Baris am vergangenen Sonntag einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Vier Punkte Vorsprung hat die Mannschaft nun bei noch zwei ausstehenden Partien auf den Verfolger Rot-Weiß Hürriyet. „Jetzt können wir das Endspiel genießen“, sagt Trainer Thomas Baake, der Liga sonst klar über Pokal stellt. Auf dem Weg ins Finale schalteten die Stenumer den TSV Großenkneten (6:1), den FC Hude (6:5 n. E.), den VfR Wardenburg (3:1) und den SV Achternmeer (6:2) aus. „Nun sind meine Jungs auch heiß auf den Titel“, versichert Baake, der allerdings großen Respekt vor dem Gegner hat. „Dötlingen ist eine gute Mannschaft, die uns schon in den beiden Ligaspielen alles abverlangt hat.“ Die Duelle endeten mit 1:0 für Stenum und 0:0. Personalsorgen hat Baake vor dem Finale übrigens keine. Auch der zuletzt an einer Knieverletzung laborierende Stürmer Christoph Pospich (23 Liga-Tore) ist rechtzeitig fit, wird aber wohl nicht in der Startelf stehen. „Ich bin froh, dass er dabei ist“, betont Baake.

Dötlingen stand bereits im Vorjahr im Pokalendspiel und verlor nach großem Kampf mit 1:3 gegen den SV Atlas Delmenhorst. „Wir sind stolz, in diesem Wettbewerb wieder so weit gekommen zu sein“, sagt Trainer Georg Zimmermann, der mit seiner Mannschaft im ersten Jahr nach dem Aufstieg aktuell den neunten Platz in der Kreisliga belegt. Gegen Stenum versteht der Coach sein Team zwar als Außenseiter, sieht es aber keinesfalls als chancenlos an. „Das ist ja das Schöne am Pokal. Da kann der Kleinere den Größeren jederzeit ärgern“, hebt er hervor.

In der ersten Runde des Wettbewerbs genossen die Dötlinger noch ein Freilos. Es folgten Siege gegen den TSV Ippener (5:2), Grün-Weiß Kleinenkneten (6:0) und den TSV Ganderkesee II (3:1). „Nun haben wir die Chance, uns für eine starke Saison mit einem Titel zu belohnen. Das ist eine tolle Sache für unseren Verein“, sagte Zimmermann, dem heute Abend vermutlich einige Spieler fehlen. Stürmer Roman Seibel (13 Liga-Tore) meldete sich zwar nach einem Faserriss zurück, dafür sind die Einsätze von Johannes Ullerich, Joole Bredehöft und Daniel Eilers fraglich.

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