Fußball Kreisliga Rotenburg Pot-D`or belohnt den Aufsteiger

Der TSV Gnarrenburg läuft weiterhin der Musik hinterher. Auch beim TV Sottrum gab es nichts zu holen. Das 6:0 war Sottrums vierter Sieg im vierten Spiel, Gnarrenburg hingegen bleibt weiter punktlos.
04.09.2017, 21:00
Lesedauer: 2 Min
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Von REINER TIENKEN

Landkreis Rotenburg. Der TSV Bülstedt/Vorwerk gestaltete auch seinen zweiten Auswärtsauftritt in der Fußball-Kreisliga Rotenburg erfolgreich. Die Elf von Trainer Thomas Ziegler setzte sich beim SV Rot-Weiß Scheeßel mit 4:2 Toren durch. Der TSV Gnarrenburg backt weiter kleine Brötchen. Das Team von Trainer Patrick Wellbrock kassierte im dritten Spiel mit 0:6 Toren beim TV Sottrum zugleich die dritte Saisonniederlage. Der TSV Karlshöfen (0:3 beim Heeslinger SC II) und der TuS Tarmstedt (2:3 beim FC Ostereistedt/Rhade) standen ebenfalls mit leeren Händen da.

Heeslinger SC II – TSV Karlshöfen 3:0 (2:0): „Das Ergebnis geht in Ordnung“, übermittelte Co-Trainer Florian Mahnken nach dem Misserfolg. Die Heeslinger hatten mit vier Akteuren aus dem Kader der ersten Mannschaft mehr Qualität auf dem Platz. Dem Gast eröffneten sich durchaus Chancen für das eine oder andere Tor. Alexander Hilken scheiterte mit einem Foulelfmeter am gut reagierenden HSC-Torhüter Oliver Gümpel (10.). Der Karlshöfener war zuvor selbst regelwidrig im HSC-Strafraum gestoppt worden. Bastian Kück visierte die Latte an. Den Torversuch von Michael Stolzenberg machte ein HSC-Verteidiger gerade noch unschädlich. Vor dem Treffer zum 2:0 standen die Gäste nur Spalier. Nico Finke schüttelte gleich vier Gegenspieler wie Slalomstangen ab.

TV Sottrum – TSV Gnarrenburg 6:0 (2:0): „Nach meinem Empfinden täuscht das Ergebnis“, fühlte Trainer Patrick Wellbrock seine Mannschaft unter Wert geschlagen. Ein umstrittener Handelfmeter brachte die Gäste aus dem Konzept. Marvin Dreyer wurde aus kurzer Entfernung angeschossen. „Ein absoluter Witz“, konnte Patrick Wellbrock die Strafstoß-Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen. Die Gnarrenburger fühlten sich zudem um einen Foulelfmeter benachteiligt. Sönke Jahn wurde aus Gäste-Sicht regelwidrig im TVS-Strafraum gestoppt (55.). Die Gnarrenburger machten zuvor beim 3:0 auch noch eine Abseitsstellung aus. Mit dem 3:0 war die Messe gelesen. „Wir haben eigentlich kompakt gestanden. Die Umstände waren schwierig“, sagte Patrick Wellbrock nach der deutlichen Abfuhr.

SV Rot-Weiß Scheeßel – TSV Bülstedt/Vorwerk 2:4 (1:1): Der Gastgeber beendete die Begegnung mit nur neun Spielern. Jewgeny Derr (11.) und Jonas Teifel (69.) handelten sich nach hartem Einsteigen die Rote Karte des Unparteiischen ein. Simon Loth legte die frühe Gäste-Führung durch Daniel Reer auf. Luca Pot-D`or traf für den Aufsteiger doppelt. Simon Loth brachte den Ball nach einer gelungenen Soloeinlage zudem seelenruhig im Tor der Platzherren unter. Daniel Reer setzte noch einen Foulelfmeter an den Pfosten (72.). Die Scheeßeler Treffer entsprangen Standardsituationen. Das Spielgerät zappelte nach einem Freistoß und einem Foulelfmeter im Gäste-Gehäuse. Felix Baesmann (Abwehr) und Leon Stauch (Sechser-Position) lieferten eine überzeugende Vorstellung ab.

FC Ostereistedt /Rhade – TuS Tarmstedt 3:2 (1:0): Die vorübergehende Gäste-Aufholjagd blieb unbelohnt. Die Platzherren schlugen kurz vor Spielende noch einmal zu. „Wir haben die erste Halbzeit einfach verpennt“, kritisierte Trainer Thomas Fenslau. Die Tarmstedter waren da in den Zweikämpfen zu passiv, trugen ihre Offensivaktionen häufig zu langsam und zu schleppend vor. Jannick Jagels visierte immerhin vor der Pause die Latte an. Vor dem 1:0 bekam der TuS den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Das 2:0 fiel nach einem Freistoß. Edgar Moderau und Eugen Zilke bügelten den Rückstand aus. Edgar Moderau ließ die Riesenchance zur TuS-Führung ungenutzt verstreichen. Der Tarmstedter bekam den Ball in freier Bahn nicht richtig unter Kontrolle.

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