SG Bremen-Nord: Debüt von Maren Böttjer missglückt – 1:3 gegen TV Bremen-Walle 1875

Probleme mit den Flatteraufgaben

Vegesack. Das Debüt von Maren Böttjer war nicht von Erfolg gekrönt. Die Mittelblockerin der SG Bremen-Nord unterlag im ersten Punktspiel mit ihrer neuen Volleyball-Mannschaft im Auswärtsspiel bei TV Bremen-Walle 1875 mit 1:3 (17:25, 14:25, 25:23, 20:25).
24.10.2013, 00:00
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Probleme mit den Flatteraufgaben
Von Tobias Dohr

Das Debüt von Maren Böttjer war nicht von Erfolg gekrönt. Die Mittelblockerin der SG Bremen-Nord unterlag im ersten Punktspiel mit ihrer neuen Volleyball-Mannschaft im Auswärtsspiel bei TV Bremen-Walle 1875 mit 1:3 (17:25, 14:25, 25:23, 20:25).

Böttjer bekam dabei gleich im ersten Spiel zu spüren, wie schwer es sein kann, die körperlich stärkste Spielerin einer Verbandsligamannschaft zu sein. Von Beginn an konzentrierten sich die Gegnerinnen voll und ganz auf die lange Mittelblockerin. Die sah sich deshalb nicht selten einem Dreierblock gegenüber – und wurde dementsprechend häufig schon am Netz gestoppt. „Maren hat dann ein bisschen den Kopf hängen lassen, aber es war wichtig, dass sie auf dem Feld blieb“, berichtete die Nordbremer Mannschaftsführerin Sabine Oelker. Im Laufe des Spiels kam Böttjer dann auch immer besser zurecht – und wenn der SG-Neuzugang mal ein optimales Zuspiel verwerten konnte, war zu erkennen, wie groß der Längenvorteil ist. Über den ausgesprungenen Block schlug Böttjer den Ball dann ins gegnerische Feld. Zudem riss sie für die anderen Angreiferinnen auch immer wieder Löcher, die besonders im dritten Satz genutzt werden konnten. „Wenn Maren jetzt noch ein bisschen trainiert und sich die Bindung zu den Mitspielerinnen verbessert, könnte sie ganz wichtig für uns werden“, äußerte sich Oelker nach der Begegnung. Ebenso wie Böttjer Probleme hatte, ins Spiel zu finden, erging es zudem auch dem Rest der SG-Mannschaft. Gleich zu Beginn tat sich die Annahme mit den langen Flatteraufschlägen der Wallerinnen ziemlich schwer. Nach dem 0:5 wurde eine frühe Auszeit genommen, doch das Team kam weiterhin kaum in Tritt und präsentierte sich dabei mal wieder äußerst schwankend. „Von richtig gut bis unterirdisch“, brachte Oelker den Auftritt ihrer Mannschaft auf den Punkt. Erst, als die Gäste im dritten Satz die Scheu und Zurückhaltung vollständig ablegten, wurde es besser. Zum SG-Sieg reichte es allerdings nicht mehr.

SG Bremen-Nord: Oelker, Pendzich, Böttjer, Schlenker, Holtz, Lohmann, Janßen, Schwarz, Dohr.

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