Delmenhorst Rademacher will nächsten Schritt

Dötlingen-Neerstedt. Jörg Rademacher steht vor seiner zweiten Saison als Trainer der Oberliga-Handballer des TV Neerstedt und möchte mit seiner Mannschaft „mindestens einen Schritt“ nach vorne machen. „Die genaue Platzierung ist mir dabei gar nicht so wichtig“, sagt er, betont aber auch: „Etwas mehr als Platz sieben in der Vorsaison sollte aber schon herausspringen.
08.09.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Gunnar Schäfer

Dötlingen-Neerstedt. Jörg Rademacher steht vor seiner zweiten Saison als Trainer der Oberliga-Handballer des TV Neerstedt und möchte mit seiner Mannschaft „mindestens einen Schritt“ nach vorne machen. „Die genaue Platzierung ist mir dabei gar nicht so wichtig“, sagt er, betont aber auch: „Etwas mehr als Platz sieben in der Vorsaison sollte aber schon herausspringen.“

Um dieses Ziel erreichen zu können, hat der Ex-Profi seinen Kader gezielt verstärkt. Neben Christoph Kuper zählen nun die Torhüter Lukas Oltmanns (kam aus der eigenen Reserve) und Hendrik Legler (HSG Varel-Friesland) zum Aufgebot. Auch auf der rechten Angriffsseite sah Rademacher Nachbesserungsbedarf und verpflichtete in Leon Linngroen und Erik Hübner (beide HC Bremen) zwei junge Linkshänder. Damit hat der Trainer andere taktische Möglichkeiten als in der vergangenen Saison. Bereits gegen Ende der Spielzeit 2015/2016 war Zugang Julian Hoffmann (HC Bremen) zum Einsatz gekommen. Der Kreisläufer ist in der Offensive eine Alternative zu Malte Kasper und sorgt auch in der Defensive trotz seines jungen Alters für Stabilität.

Gerne hätte B-Lizenz-Inhaber Rademacher auch im linken Rückraum personell nachgelegt. Trotz vieler intensiver Gespräche konnte er allerdings keinen Zugang an Land ziehen. Kurios: Eigentlich hatte Neer-stedt in Christoph Groß (Wilhelmshavener HV) schon einen Kandidaten gefunden, aber dieser stand nicht zu seiner Zusage und spielt nun wieder für die Reserve der Wilhelmshavener in der Verbandsliga.

Das Prunkstück des TV Neerstedt wird in der neuen Saison auf jeden Fall die Defensive sein. Dort hat Rademacher mit seinem Team viele Varianten einstudiert. Auch im Angriff dürfte die Mannschaft auf jede Deckungsvariante eine Antwort haben – mit dem Ziel, den wurfgewaltigen Eike Kolpack immer wieder in eine gute Position zu bringen.

In einer ausgeglichenen Oberliga erwartet Rademacher neben dem Topfavoriten VfL Edewecht auch die HSG Barnstorf/Diepholz und den ATSV Habenhausen ganz weit vorne. Der TV Neerstedt startet am kommenden Sonnabend, 19.30 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den TV Cloppenburg in die neue Saison.

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