Radsport

RSV Bruchhausen-Vilsen überzeugt beim Heimrennen

Die Premiere des Weser-Ems-Cups war eine spezielle für den RSV Bruchhausen-Vilsen. Nicht nur wegen der Coronaauflagen, sondern auch weil der Klub auf bekanntem Terrain in Syke der Ausrichter war.
30.09.2020, 17:52
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Von Thorin Mentrup
RSV Bruchhausen-Vilsen überzeugt beim Heimrennen

Nicht immer bedeutet Radsport, im Sattel zu sitzen. Der beste Beleg: Hans-Jörg Dähn beim eleganten Sprung über die Hürde.

Christian Rettke

Syke. Es war ein ganz besonderes Weser-Ems-Cup-Rennen für die Fahrerinnen und Fahrer des RSV Bruchhausen-Vilsen. Unter Coronaauflagen waren sie Gastgeber der Premierenveranstaltung der Rennserie in diesem Jahr. „Wir waren letztendlich sehr froh, dass uns die Stadt Syke das Vertrauen gegeben hat und wir das Rennen durchführen durften“, berichtete Jan Erik Penning vom RSV.

Dabei schien die Veranstaltung für die Gastgeber unter keinem guten Stern zu stehen. Beim Aufwärmen auf der technisch anspruchsvollen Runde nahe dem Syker Industriegebiet übersah Lokalmatador Eckhard Pleuß ein Hindernis – sein Laufrad war defekt und verletzte zu allem Überfluss auch noch Frank Steenken. „Beide sind wohlauf“, teilte Penning die wichtigste Nachricht. Starten konnten sie jedoch nicht.

Sportlich lief es dennoch nicht schlecht für die Vilser. Der Coup gelang Evke Hollwedel, die sich in der Hobbyklasse den Sieg sicherte. Ihr Vater Jochen zeigte ebenfalls eine starke Leistung und wurde auf dem Mountainbike Dritter der Hobbyklasse. Siri Hollwedel (Hobby Kids) erlebte einen Schreckmoment und stürzte. Sie rappelte sich wieder auf und fuhr in der Endabrechnung auf Rang sechs. Vereins- und Klassenkollege Andrew-Philippe Frye schaffte es in seinem ersten Rennen auf Platz neun. Über einen Platz auf dem Treppchen jubelte Martin Mats (U11). Er sicherte sich Rang drei. Christian Rettke (Hobby 40+) schob sich im Vergleich zum Vorjahr einige Plätze weiter nach vorn: Am Ende stand für ihn Rang elf zu Buche.

Und wie schlugen sich die Masters 3 ohne Eckhard Pleuß? Martin Petersen und Stefan Beißner kämpften zwar nicht um eine Topplatzierung, lieferten sich aber dennoch ein heißes Duell – mit dem besseren Ende für Petersen auf Rang 18. Direkt dahinter platzierte sich Beißner. In der Kategorie Masters 4 waren ebenfalls zwei Vilser aktiv. Hans-Jörg Dähn wurde starker Zweiter, Günter Kellner lief auf Platz sechs ein. In der Elite startete Benjamin Kuchta und erkämpfte sich gegen starke Konkurrenten einen sehr guten fünften Platz.

Stark war auch der Auftritt der Frauen: Manja Pleuß und Sabrina Ernst zeigten in der Eliteklasse erneut ihre Stärke. Pleuß sicherte sich Rang vier, Ernst wurde Achte.

Fünf weitere Läufe des Weser-Ems-Cups finden noch statt: Am 11. Oktober ist die RRG Osnabrück in Preußisch Oldendorf Gastgeber, den dritten Lauf richtet der RSC Oldenburg am 15. November in Conneforde aus, ehe es erneut Richtung Osnabrück geht: In Dodesheide geht es am 29. November weiter, dann auch mit den Landesverbandsmeisterschaften. In Ibbenbüren findet am 13. Dezember die fünfte Veranstaltung statt. Der Endlauf in Brockum ist für den 9. Januar terminiert.

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