Beim 3:0 gegen Stelle sammeln die SG-Volleyballer wichtige Punkte ein / Wilstedt mit dem Rücken zur Wand Raus aus dem Abstiegssumpf

Trotz einer hochverdienten 0:3-Derbyniederlage gegen den TSV Oerel-Barchel haben sich die Landesliga-Volleyballer der SG Karlshöfen im zweiten Heimspiel gegen den Tabellenletzten TSV Stelle II souverän mit 3:0 durchgesetzt – und damit wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt. Nichts Neues gibt es dagegen vom MTV Wilstedt zu vermelden. Sicher geglaubte Satzsiege wurden durch katastrophale Eigenfehler noch verspielt, sodass es beim TuS Zeven II nicht zu einem Punktgewinn reichte.
10.12.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von CHRISTIAN THIEMANN

Trotz einer hochverdienten 0:3-Derbyniederlage gegen den TSV Oerel-Barchel haben sich die Landesliga-Volleyballer der SG Karlshöfen im zweiten Heimspiel gegen den Tabellenletzten TSV Stelle II souverän mit 3:0 durchgesetzt – und damit wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt. Nichts Neues gibt es dagegen vom MTV Wilstedt zu vermelden. Sicher geglaubte Satzsiege wurden durch katastrophale Eigenfehler noch verspielt, sodass es beim TuS Zeven II nicht zu einem Punktgewinn reichte.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg - TSV Oerel-Barchel 0:3 (18:25,17:25,14:25):

Beide Teams benötigten ihre Zeit, um in die Partie zu finden. Bis zum 10:10 gestaltete sich das von Eigenfehlern geprägte Spiel noch ausgeglichen. Dann fanden die Gäste aus Oerel ihren Rhythmus und die SG schaffte es kaum noch, den guten Aufschlägen etwas entgegenzusetzen. Eigene Angriffe führten nur selten zum Erfolg. Daraus resultierte über einen 15:20-Rückstand der Verlust des ersten Satzes.

Im zweiten Durchgang wurde das Spiel genau so fortgesetzt. Die Gnarrenburger schafften es nur selten, Angriffe vernünftig abzuschließen, sodass auch dieser Satz verloren ging (17:25). Im nächsten Durchgang versuchte Torsten Kullik durch die Hereinnahme von zwei frischen Spielern noch mal die Wende herbeizuführen. „Doch ausgerechnet beim Heimspiel hatten wir offenbar einen gebrauchten Tag erwischt“, so Horst Wrissenberg, der mit ansehen musste, wie der Derbygegner auch im dritten Satz fast mühelos zu Punkten kam. Diese Leistung machte natürlich wenig Hoffnung auf das Duell gegen Stelle.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg - TSV Stelle II 3:0 (25:16, 25:20, 25:14): In der Partie gegen das Schlusslicht bestätigte sich diese Befürchtung aber in keinster Weise. Die Derbyniederlage wurde schnell abgeschüttelt und die Gastgeber setzten sich mit 19:14 ab. Bei Dennis Böttjer und Sven von Scheidt kam mit zunehmender Spieldauer das Selbstvertrauen zurück und der Block von Clemens Kullik funktionierte nun auch deutlich besser. 25:16 endete der erste Satz. Lediglich im zweiten Durchlauf ließen die SG-Volleyballer die Zügel etwas schleifen, doch nach einer kurzen Auszeit gelang den Gnarrenburgern auch hier der verdiente Satzgewinn. Der letzte Durchgang war dann nur noch Formsache und wurde mit 25:14 gewonnen. Den Flatteraufschlägen von Thomas Engler hatte Stelle wenig entgegenzusetzen.

SG Karlshöfen/Gnarrenburg: Behrmann, Böttjer, Bössow, Burmester, Engler, Haufler, Clemens Kullik, Maaser, von Scheidt, Wrissenberg

TuS Zeven II - MTV Wilstedt 3:0 (25:22, 25:23, 25:18): Trotz optimaler Bedingungen – erstmalig standen neun Spieler im Kader der Wilstedter – reichte es in Zeven nicht zum Punktgewinn. Euphorisch startete der MTV in die Begegnung, spielte sich dann auch schnell eine 15:9-Führung heraus. Alle Mannschaftsteile harmonierten nahezu perfekt miteinander, sodass nicht nur MTV-Spieler Heiko Wulff das Folgende unerklärlich fand: „Es war einfach unfassbar, was dann passierte, aber momentan ist es wohl normal.“ Die Führung des MTV hielt bis zum 16:16. Danach war die totale Verunsicherung im ganzen Team zu spüren. Bei 22:22 wurde der Satz endgültig abgegeben. Der zweite Durchgang verlief noch ähnlich, wurde wieder nach einem deutlichen Vorsprung verschenkt. Im dritten Satz war dann die Luft komplett raus. Ein konstruktives Spiel war nicht mehr zu erkennen, der Wille, die Begegnung noch zu drehen, nicht vorhanden. Mit nur einem Sieg steht der MTV Wilstedt nun auf dem vorletzten Tabellenplatz.

MTV Wilstedt: Erdmann, Gehrels, Intemann, Poppe, Schreiber, Vagts, Viehbrock, Wulff, Zielke

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+