SV Bornreihe startet gegen Uphusen einen neuen Anlauf – und will mit Rückschlägen zielbringender umgehen Raus aus der Sackgasse

Bornreihe. Jetzt also der TB Uphusen. Wieder so in Team in der Fußball-Oberliga Niedersachsen, dass vom Spielermaterial auch in ganz anderen Sphären mitmischen könnte.
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Raus aus der Sackgasse
Von Tobias Dohr

Bornreihe. Jetzt also der TB Uphusen. Wieder so in Team in der Fußball-Oberliga Niedersachsen, dass vom Spielermaterial auch in ganz anderen Sphären mitmischen könnte. Ähnlich wie der Heeslinger SC, wie der BV Cloppenburg oder der VfL Oldenburg. Wenn am Sonntag um 14 Uhr das Punktspiel des SV Blau-Weiß Bornreihe gegen Uphusen angepfiffen wird, dann steht für „Moorteufel“-Coach Andre Lütjen jedenfalls fest: „Individuell ist der Gegner sicher stärker besetzt als wir.“ Wieder einmal. Und dennoch wittern die Blau-Weißen eine Chance. Wieder einmal.

Dass sie gegen fast jeden Gegner mithalten können, haben die Bornreiher nun schon mehrfach unter Beweis gestellt. Dass sie aber genauso schnell eine gute Leistung mit individuellen Fehlern blitzschnell zum Einsturz bringen können, ist ebenfalls wiederholt bewiesen worden. Wie zuletzt gegen den TuS Bersenbrück. Nach einer völlig verdienten Pausenführung reichten zwei individuelle Fehler, um auf die Verliererstraße zu geraten. Und von dieser finden die „Moorteufel“ zu selten die richtige Ausfahrt.

Ein Rückstand gleicht derzeit zu oft einer Sackgasse. „Da gehen die Köpfe dann vielleicht zu schnell runter“, weiß auch Andre Lütjen. Auf der anderen Seite weiß er – ebenso wie seine Spieler – natürlich auch zu gut, wie groß der Aufwand ist, um einen einzigen Fauxpas wieder auszubügeln. Manchmal ist es schlichtweg nicht möglich. „Dennoch dürfen wir uns mit diesen Fehlern nicht zu lange beschäftigen“, so Lütjen. Gegen Uphusen werden die Bornreiher deshalb einen neuerlichen Versuch starten, um vor eigenem Publikum möglichst fehlerfreie 90 Minuten abzuliefern.

Da trifft es sich gut, dass Kapitän Nils Gresens endgültig wieder fit ist und auch für einen Startelfeinsatz zur Verfügung steht. Ebenso wie Denis Ölge, der ebenfalls wieder ins Teamtraining eingestiegen ist. Etwas zu früh wird ein Comeback wohl noch für Innenverteidiger Alexander Huhn kommen. Und hinter Artur Degtjarenko steht ein ebenso großes Fragezeichen – dabei wäre gerade der zentrale Mittelfeldmann so wichtig für das Bornreiher Spiel. Definitiv ausfallen wird der gelbrotgesperrte Dennis Klindworth, sowie Ömer Aktas, der bisher nur Laufeinheiten absolvierte.

„Bornreihe ist besser, als es die Punkteausbeute aussagt. Die haben viel Erfahrung im Team. Wir müssen bestens vorbereitet sein“, glaubt Uphusens Trainer Benedetto Muzzicato, der sich aber keinesfals vor der Favoritenrolle drückt. „Allein wegen der Tabellensituation sind wir wohl Favorit. Dennoch wird das Spiel heiß.“ Der ehemalige Hagener Torjäger Patrick Müller hat seine langwierige Verletzung noch immer nicht auskuriert und dürfte deshalb auch im Teufelsmoor noch nicht wieder zum Einsatz kommen. Dafür ist der Ex-Bornreiher Thomas Mennicke ein ganz zentraler Spieler im System der Gäste.

Wer auch immer bei den Hausherren oder beim Gegner auflaufen wird – am Ende wird es auch in diesem Spiel auf dasselbe hinauslaufen: „Wir müssen alles reinwerfen und als Team agieren", sagt Lütjen. Nicht so wie in der zweiten Hälfte gegen Bersenbrück, als die „Moorteufel“ nicht mehr als Mannschaft funktionierten. Und dann, so Lütjen, müsse endlich eine Sache rein in die Köpfe seiner Spiele: „Komplett von der Tabellensituation lösen und einfach nur auf das nächste Spiel konzentrieren.“ Auf Uphusen.

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