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Diederichsmeier-Schwestern überzeugen

Mylene und Julie Mynou Diederichsmeier haben bei den Urban ClassX erneut überzeugt. Die beiden Schwestern landeten in der Endabrechnung direkt hintereinander.
21.12.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Bettina Gnass

Beim fünften Springturnier der Urban-ClassX-Serie, das kürzlich wieder in Wüsting über die Bühne gegangen ist, haben die Diederichsmeier-Schwestern vom RV Aller-Weser erneut gezeigt, was sie können. Insgesamt dreimal ritten sie in den Parcours und kamen jedes Mal mit einer Platzierung wieder raus. Am vorletzten Wochenende gingen Mylene und Julie Mynou Diederichsmeier noch je achtmal mit insgesamt neun verschiedenen Pferden an den Start. Beim fünften Termin der Urban ClassX setzen die Schwestern dagegen mehr auf Klasse als auf Masse: Mylene, die ältere der beiden in Berlin geborenen Reitschwestern, trat am Donnerstag nur ein einziges Mal an. Die jüngere Schwester trat zwar immerhin zweimal an, aber dafür mit ein und demselben Pferd.

Direkt zur Turniereröffnung ging es auch schon für die Schwestern aus dem RV Aller-Weser los. Denn sie hatten beide für den allerersten Wettbewerb des fünften Urban ClassX-Springturniers genannt – die Springpferdeprüfung der Klasse A**. Die 1977 geborene Mylene ritt auf ihrem Hannoveraner Wallach Caleros als 19. Starterin zuerst in den Parcours. Die sechs Jahre später auf die Welt gekommene Julie Mynou folgte kurze darauf als 21. Starterin auf Champion’s Tattoo.

Insgesamt 37 Teilnehmer ritten bei dieser Auftaktprüfung des Turniers mit, die am Ende Tobias Meyer aus dem RUFG Falkenberg dominierte (Platz eins und zwei). Doch die Berliner Schwestern, die, wie sie selber sagen, in puncto Pferde „gemeinsame Sache machen“, folgten dicht auf Meyer. Bei ihrem einzigen Start erritt die 43-jährige Mylene mit ihrem Wallach eine Endnote von 8,40 und sicherte sich damit Platz drei. Und auch Julie Mynou Diederichsmeiser und Champion’s Tattoo schafften es in die Platzierungen. Die beiden belegten Platz sechs mit einer Wertnote von 8,20.

Das reichte dem Duo aber noch nicht als sportliche Herausforderung für den Tag. Bei der direkt anschließenden L-Springpferdeprüfung führte die 37-Jährige ihr braunes Pferd gleich wieder in den Parcours – und das mit Erfolg. Beim zweiten Wettbewerb des Wüstinger Turniers reichte es zwar nicht ganz für das Treppchen. Mit einer Wertnote von 8,30 schrammte sie aber nur knapp an den Top drei vorbei und war am Ende die glückliche Viertplatzierte der insgesamt 30 Teilnehmer in dieser Prüfung.

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