Reiten Nicole Scholz: Einmal zu viel am Zügel gezogen

Pennigbüttels Springreiterin ist beim Turnier in Bremervörde ganz nah dran am Sieg. Sie freut sich aber auch über Platz zwei. Auch weitere Reiter der Region warten mit starken Ergebnissen auf.
15.04.2021, 09:08
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Landkreis Osterholz. „Ich hätte um ein paar Millisekunden schneller sein können“, bedauerte Reiterin Nicole Scholz vom RFV Pennigbüttel. Sie verpasste beim Springturnier in Bremervörde nur knapp einen Sieg. In einem L-Springen musste die 32-Jährige sich auf ihrer zehnjährigen Hannoveraner Stute Greta ohne Abwurf in einer Zeit von 58,79 Sekunden lediglich Hannah Memenga vom RV Sittensen auf Aida Blue um etwa eine halbe Sekunde beugen.

„Ich habe vor dem fünften Hindernis einmal zu viel am Zügel gezogen und dadurch das Tempo herausgenommen. Dadurch musste ich noch einmal neu aufnehmen“, stellte die gelernte Malerin und Lackiererin fest. Auf Fantastics Dern schrammte Scholz zudem ebenfalls ohne Fehler in 66,41 Sekunden nur um Haaresbreite an einer Platzierung vorbei. „Die Stute ist noch jung und kann deshalb noch nicht so schnell“, sagte sie.

Lea Bergmann (RV Sankt Jürgen) preschte jedoch mit Fantastics Dern im Stilspringwettbewerb ohne erlaubte Zeit als Vierte in die Platzierungen vor. Zu den großen Abräumerinnen bei der Veranstaltung gehörte Chantal Rödel vom RFV Hüttenbusch-Neu Sankt Jürgen. Sie gewann auf Live Aid mit 8,4 Punkten die erste Abteilung eines L-Stilspringens. Rieke Lütjen (RFV Pennigbüttel) und Zoe Lübsen (RG Bahrenwinkel) waren hier als Siebte und Zehnte ebenso platziert.

Nur Bernd Hinck ist schneller

In der L-Springpferdeprüfung langte es für Rödel auf Come on Doro mit 8,2 Zählern immerhin zu Platz zwei. Dazu gesellte sich für die Hüttenbuscherin noch ein achter Rang auf Live Aid (7,8). Auch in der zweiten Abteilung eines L-Springens beanspruchte Chantal Rödel auf ATC’s Gijon ohne Abwurf in 55,63 Sekunden als Zweite einen Podestplatz. Nur Bernd Hinck (RV Tarmstedt) war hier auf Velvet B in 54,83 Sekunden noch einen Tick schneller. Rödel heimste in anderen Prüfungen noch ein weiteres halbes Dutzend Schleifen ein.

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Ebenfalls einen tollen Freiluftstart verbuchte Janne Meyer-Benecke. Die Reiterin des RV Beverstedt behauptete sich auf Cashmans Ophelia in einem A-Springen (0/48,99). Ihre Klubkollegin Christin Fischer verfehlte in dieser Prüfung auf Granderry (0/50,13) als Vierte nur knapp das Siegertreppchen. In einem A**-Springen schaffte Beverstedts Laua Meyer-Bennecke auf Helia Hansen (0/55,41) Rang zwei. Auch Mia Buttgereit vom RV Wörpedorf auf Hope und Bella, Nele Bendt vom RFV Hüttenbusch-Neu Sankt Jürgen auf Balotelli sowie Sofia Müller (RV St. Jürgen) auf Cacau freuten sich in diesem Wettbewerb über Schleifen. Deborah Hilken vom RV Wörpedorf fand sich auf Lukito sowohl im A-Punktespringen als auch im A-Springen jeweils auf der vierten Position wieder.

Tjark Haake (RC Tempo Ritterhude) reihte sich auf Capt’n Sparrow sowohl im A-Stilspringen als auch im A**-Punktespringen auf Rang fünf ein. In der letztgenannten Prüfung war Angelina Kopp (RFV Hambergen) zudem auf Charly mit einem sechsten Platz durchaus zufrieden. Im Springwettbewerb ohne erlaubte Zeit heimste Charlotte Brandt vom RFV Bokel auf Ha Connecticut direkt vor Hannah Siems, die auf Cara Mia den RFV Hüttenbusch-Neu Sankt Jürgen vertrat, Position zwei ein. Im Führzügelklassenwettbewerb verzeichnete Nike Kollo (RFV Hambergen) auf A Womenicer ebenso wie ihre Vereinskameradin Christina Geestmann auf Messino CT in der A-Springpferdeprüfung zudem Platz zwei.

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