HSG Delmenhorst ist der zweite Platz nach 33:27-Erfolg gegen Barnstorf/Diepholz II kaum noch zu nehmen Relegation fast sicher erreicht

Die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben die Relegation um den Verbandsliga-Aufstieg gegen den Zweiten der Landesliga Bremen fast erreicht. Nach dem 33:27 (21:13)-Sieg über die HSG Barnstorf/Diepholz II fehlt ihnen aus den zwei verbleibenden Spielen nur noch ein Punkt, um Platz zwei endgültig zu sichern.
30.04.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Gunnar Schäfer

Die Landesliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben die Relegation um den Verbandsliga-Aufstieg gegen den Zweiten der Landesliga Bremen fast erreicht. Nach dem 33:27 (21:13)-Sieg über die HSG Barnstorf/Diepholz II fehlt ihnen aus den zwei verbleibenden Spielen nur noch ein Punkt, um Platz zwei endgültig zu sichern.

Im Vergleich zur Auswärtsniederlage bei TuRa Marienhafe war die HSG Delmenhorst am Sonnabend kaum wiederzuerkennen. Vor allem die starke Defensive legte den Grundstein für den verdienten 33:27 (21:13)-Heimerfolg der Landesliga-Handballer gegen die Reserve der HSG Barnstorf/Diepholz.

Von Anfang an präsentierte sich die 6:0-Deckung der Hausherren sehr beweglich und setzte den Angriff der Gäste immer wieder unter Druck. Als Folge leistete sich Barnstorf/Diepholz massenhaft Fehlwürfe, allein 18 Stück im ersten Durchgang. "Mit so einer hohen Fehlerquote kann man kein Spiel gewinnen", meinte Co-Trainer Bernd Öhlmann, der Sigitas Stropus, den Spielercoach der Gäste, von der Bank aus unterstützte. Die Delmenhorster nutzten die vielen Fehler des Gegners gnadenlos aus. Schnell stand es durch Tore von Spielertrainer Andre Haake (2), Jan Lehmkuhl (2) und Frederic Oetken (2/2) 6:1 (8.). Über 10:3 (12.) erhöhten die Gastgeber auf 14:6 (19.). Die Delmenhorster hielten das Tempo hoch, trugen aber auch ihre Positionsangriffe überlegt vor. Davon profitierten vor allem Jan Lehmkuhl und Andre Müller, die beide starke Leistungen boten. Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass einige Delmenhorster Spieler fehlten, zumal Torhüter Mirko Lettmann reihenweise Würfe der Gäste entschärfte. Stefan Goetz aus der Zweitvertretung, der den verhinderten Schlussmann Malte Cordes vertrat, brauchte somit nicht ins Geschehen einzugreifen. Am Rande des Spiels wurde übrigens bekannt, dass die HSG Delmenhorst für die kommende Saison Kerry Hoppe von der TS Hoykenkamp verpflichtet hat, sodass dann drei Torhüter im Kader stehen werden.

Zum Ende der ersten Hälfte wurde Barnstorf/Diepholz stärker und kam über 8:17 (22.) auf 13:21 zur Pause heran. Nach dem Seitenwechsel agierte die Delmenhorster Deckung weiterhin zu sorglos und ließ vor allem den Barnstorfern Tobias Schwegmann und Matthias Andreßen zu viel Platz. Das Duo zeichnete am Ende für acht der 14 Tore, die die Gäste in der zweiten Halbzeit erzielten, verantwortlich. Auch im Angriff waren die Haake-Schützlinge nicht mehr so spritzig und suchten ihr Heil oft in Einzelaktionen. Folglich kamen die Gäste noch einmal auf 20:25 (45.) heran, auch weil sie Haake nun in Manndeckung nahmen. Danach agierten die Delmenhorster aber wieder konzentrierter und zogen durch Treffer von Routinier Ralf Kreuzer (2) Tobias Schenk und Jan Lehmkuhl auf 29:22 davon (53.). Am Ende sprang ein ungefährdeter Sechs-Tore-Erfolg für die HSG heraus.

Haake zeigte sich dementsprechend zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: "In der ersten Halbzeit haben wir klasse gespielt. Leider sind wir im zweiten Durchgang etwas aus dem Spiel gekommen. Der Sieg war aber nie gefährdet." Nun steht für die Delmenhorster noch das Derby gegen die TSG Hatten/Sandkrug II und die Auswärtspartie bei der als Aufsteiger bereits feststehenden HSG Osnabrück auf dem Spielplan. Aktuell hat das Haake-Team vier Punkte und 24 Tore Vorsprung auf den Dritten Marienhafe. Es sieht also ganz danach aus, als sollte die HSG gegen den Bremer Vizemeister um den Aufstieg spielen. Gegner könnte der TSV Morsum, der VfL Horneburg oder die HSG Stedingen sein.

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