SF Wüsting-Altmoorhausen spielen 1:1 bei der TSG Burg Gretesch/Genke verschießt Elfmeter Restemeyers Tor reicht für einen Punkt

Osnabrück. Stürmerin Maren Genke hatte den ersten Saisonsieg für die Regionalliga-Fußballerinnen der SF Wüsting-Altmoorhausen auf dem Fuß, doch die Nerven spielten der sonst so treffsicheren Angreiferin einen Streich. Beim Stand von 1:1 trat sie gestern im Spiel bei der TSG Burg Gretesch in der 90. Minute für den Aufsteiger zum Elfmeter an - und schoss den Ball knapp am Tor vorbei. "Das wäre der Sieg gewesen", ärgerte sich SF-Trainer Ralf Eilenberger. Somit musste sich seine Mannschaft mit dem 1:1 (1:0) und einem Punkt im Gepäck auf die Heimreise aus dem Osnabrücker Stadtteil begeben.
29.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Restemeyers Tor reicht für einen Punkt
Von Christoph Bähr

Osnabrück. Stürmerin Maren Genke hatte den ersten Saisonsieg für die Regionalliga-Fußballerinnen der SF Wüsting-Altmoorhausen auf dem Fuß, doch die Nerven spielten der sonst so treffsicheren Angreiferin einen Streich. Beim Stand von 1:1 trat sie gestern im Spiel bei der TSG Burg Gretesch in der 90. Minute für den Aufsteiger zum Elfmeter an - und schoss den Ball knapp am Tor vorbei. "Das wäre der Sieg gewesen", ärgerte sich SF-Trainer Ralf Eilenberger. Somit musste sich seine Mannschaft mit dem 1:1 (1:0) und einem Punkt im Gepäck auf die Heimreise aus dem Osnabrücker Stadtteil begeben.

Eilenberger war dennoch zufrieden: "Insgesamt ist das Ergebnis gerecht." Auch Pechvogel Genke machte er keinen Vorwurf: "Maren hat uns durch ihre Tore in der Vergangenheit schon so viele Punkte gesichert. Da ist der Fehlschuss zu verzeihen." Überhaupt hatte Eilenberger viel Lob für seine Spielerinnen parat, die in der ersten Halbzeit energisch verteidigten und keine Chance der Gastgeberinnen zuließen. Dabei kam dem Aufsteiger zugute, dass die erfahrene Mittelfeldakteurin Karen Bisanz nach auskurierter Verletzung wieder auflaufen konnte. "Sie ist in der Defensive sehr wichtig, weil sie viel redet und so für Ordnung sorgt", sagte Eilenberger.

In der Offensive kamen die Wüstingerinnen im Laufe der ersten Halbzeit darüber hinaus zu mehreren Torgelegenheiten. Eine davon nutzte Britta Restemeyer zum 1:0 (42.). Nachdem sich Katharina vom Dahl auf der rechten Außenbahn gut durchgesetzt hatte, erreichte ihre Flanke die SF-Verteidigerin, die mit links per Direktabnahme traf. Nach dem Seitenwechsel übernahm jedoch Burg Gretesch die Initiative. Die Gastgeberinnen brachten eine dritte Spitze und setzten voll auf Offensive. "Damit kamen wir nicht zurecht", gab Eilenberger zu. Folgerichtig fiel dann auch der Ausgleich: Nach einem Steilpass hatte die Wüstinger Abwehr Marina Buschinski aus den Augen gelassen, und die Mittelfeldspielerin ließ sich die Chance nicht entgehen (73.). SF-Torfrau Berrit Kienelt rettete danach noch mit einigen starken Paraden das Unentschieden, ehe Maren Genke in der Schlussminute zum Elfmeterpunkt schritt. "Doch darüber sollten wir gar nicht mehr reden", sagte Eilenberger. "Wir sollten uns eher darüber freuen,

dass wir den ersten Punkt geholt haben und in der Regionalliga angekommen sind."

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