Dauelsens Bogenschützen starten Sonnabend in die Bundesliga-Saison / Berlin wieder mit Damen-Quartett Rohrberg erwartet Leistungssteigerung

Dauelsen. Es geht wieder los: Am Sonnabend startet die Bundesliga der Bogenschützen in die neue Saison. Mit dabei wieder der TSV Dauelsen, der in der Nordstaffel anzutreten hat und sich die erneute Finalteilnahme zum Ziel gesetzt. Die Mannschaft um den international äußerst erfolgreichen Sebastian Rohrberg tritt in der Besetzung des Vorjahres an und muss zum Auftakt nach Mönchengladbach-Hardt fahren, wo der Rheydter TV der erste Gastgeber ist.
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Rohrberg erwartet Leistungssteigerung
Von Jürgen Juschkat

Dauelsen. Es geht wieder los: Am Sonnabend startet die Bundesliga der Bogenschützen in die neue Saison. Mit dabei wieder der TSV Dauelsen, der in der Nordstaffel anzutreten hat und sich die erneute Finalteilnahme zum Ziel gesetzt. Die Mannschaft um den international äußerst erfolgreichen Sebastian Rohrberg tritt in der Besetzung des Vorjahres an und muss zum Auftakt nach Mönchengladbach-Hardt fahren, wo der Rheydter TV der erste Gastgeber ist.

Die Mannschaft aus dem Kreis Verden bilden neben dem Langwedeler Rohrberg wieder Holger Rohrbeck, Henning Lüpkemann sowie Andreas Gerhardt und Manuel Augner. Gegner sind SG Bergmann-Borsig Berlin, SV Zierenberg, BSC Laufdorf, SV Querum, MASA Mülheim, Rheydter TV sowie Sherwood BSC Herne. 'Henning ist in der Regel Startschütze, und ich gehe gewohnt an den Schluss. Wer jedoch in Mönchengladbach anfängt, entscheiden wir vor Ort', erklärt Sebastian Rohrberg.

'Ich denke, wir haben wieder gute Chancen, beim Finale dabei zu sein', fügt der Nationalkaderschütze an, 'ich bin sogar der Meinung, dass wir unsere Leistung vom letzten Jahr überbieten können.' Zu den ärgsten Nord-Rivalen der Dauelser, die in der Endrunde der vergangenen Saison Rang sieben belegten, werden von den Kreisverdenern der SV Querum und Bergmann-Borsig Berlin gezählt. Gedanken über die Gegner macht sich Sebastian Rohrberg nicht. 'Ich setze mich mehr mit mir beziehungsweise mit meiner Mannschaft auseinander', versichert er.

Beim ersten gemeinsamen Training am vergangenen Sonntag lief es bei den Dauelsern schon recht gut. 'Der Saisonstart ist immer etwas Besonderes, weil sich doch Mannschaften verstärkt und intensiv vorbereitet haben', erklärt der Dauelser Teamschütze Manuel Augner, der zuletzt wegen einer Schleimbeutel-Entzündung im Arm mit dem Training aussetzen musste. 'Das ist aber kein Problem, wird sind doch fünf Mann', glaubt der Oytener.

'Die Gastgeber um Nationalkaderschützin Christina Schäfer werden sich für diese Wettkampfzeit natürlich vorgenommen haben, nach 2007/08 endlich wieder die Endrunde zu erreichen', glaubt Birger Tiemann, der Medienreferent des Deutschen Schützenbundes. In der vergangenen Saison verpassten die Westdeutschen erst im letzten Moment die Finalrunde und belegten mit einem Punkt Rückstand gegenüber dem Tabellenvierten den unglücklichen fünften Platz. Dieser damalige Tabellenvierte machte dann beim Finale in Neumarkt eine glänzende Figur, denn das Damen-Team von Bergmann-Borsig Berlin kam bis ins Finale und verlor erst dort in einem spannenden Match mit 226:229 gegen die Schützengilde Welzheim.

Alles bereits wieder Geschichte: der Vizemeister aus der deutschen Hauptstadt, der in unveränderter Aufstellung in die neue Saison geht, wird aber zu den Mitfavoriten in der Nordgruppe gezählt. Susanne Poßner, Elena Richter, Lisa Unruh und die Hallenweltmeisterin von 2009, Karina Winter, bürgen für individuelle Klasse. Gleiches gilt auch für den SV Querum, der - wie im Vorjahr - auf das Quartett Florian Floto, Michael Frankenberg, Jens Pieper und Thomas Zeh setzt.

Mülheim gibt Erstliga-Debüt

Natürlich ist auch der BSC Sherwood Herne - wie der SV Dauelsen - auf der Rechnung der Experten, wenn es um mögliche Finalisten aus der Nordgruppe geht, wobei Herne mit dem größten Aufgebot aller Bundesligisten an den Start geht. Acht Namen stehen auf der Liste der einsetzbaren Bogenschützen. Interessant sicherlich auch, welche Rolle der SV Zierenberg, in der vergangenen Saison Sechster, und sich die beiden Aufsteiger BSC Laufdorf und MASA Mülheim an der Ruhr aus der Affäre ziehen werden. Die Laufdorfer kennen die höchste deutsche Mannschaftsklasse bereits, während die Ruhrgebietler aus dem Mülheimer Stadtteil Heißen zum ersten Mal Bundesligaluft schnuppern.

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