Rote Teufel bejubeln ersten Sieg der Vereinsgeschichte

Ganderkesee-Bookhorn. Sie mussten lange warten, dafür war der Jubel umso größer: Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Gründung des SC Rote Teufel Ganderkesee haben die Fußballer des Klubs im 15. Saisonspiel ihren ersten Sieg gefeiert. In der 5.Kreisklasse gewannen sie am vergangenen Wochenende bei der SG Bookhorn II mit 2:0 (1:0). "Das war ein historischer Tag für unseren jungen Verein, für den die Umsetzung der Inklusion Priorität gegenüber dem sportlichen Erfolg besitzt", sagte Trainerin Jutta Lobenstein, in deren Mannschaft geistig behinderte und nicht-behinderte Akteure spielen.
09.04.2013, 05:00
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Von Crb

Ganderkesee-Bookhorn. Sie mussten lange warten, dafür war der Jubel umso größer: Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Gründung des SC Rote Teufel Ganderkesee haben die Fußballer des Klubs im 15. Saisonspiel ihren ersten Sieg gefeiert. In der 5.Kreisklasse gewannen sie am vergangenen Wochenende bei der SG Bookhorn II mit 2:0 (1:0). "Das war ein historischer Tag für unseren jungen Verein, für den die Umsetzung der Inklusion Priorität gegenüber dem sportlichen Erfolg besitzt", sagte Trainerin Jutta Lobenstein, in deren Mannschaft geistig behinderte und nicht-behinderte Akteure spielen.

Beim Tabellenvorletzten Bookhorn hatte Kevin Hummel die Roten Teufel mit dem 1:0-Führungstreffer auf die Siegerstraße gebracht (35.). "Ich traute in der ersten Halbzeit meinen Augen kaum, denn wir waren nur im Angriff", berichtete Lobenstein. Im zweiten Durchgang machte dann Michel Hummel mit dem 2:0 alles klar (65.). "Die Spieler haben sich diesen Erfolg wirklich verdient", betonte Lobenstein, die sich nach dem Schlusspfiff mit einem Sekt für den ersten Sieg ihres Teams belohnte.

Anfangs hatten die Roten Teufel in ihrer ersten Saison in der 5. Kreisklasse teilweise hohe Niederlagen kassiert, doch die Mannschaft hat offenbar dazugelernt. Schon im ersten Spiel dieses Kalenderjahres wusste sie phasenweise zu überzeugen und unterlag dem SV Tur Abdin III mit 3:7. "Da hat man gemerkt, dass wir jetzt mitspielen können", sagte Lobenstein. Die Trainerin bleibt mit ihrem Team zwar auf dem letzten Platz, blickt jedoch hoffnungsfroh in die Zukunft: "Das werden nicht unsere letzten Punkte bleiben."

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