Worpswede entdeckt beim 2:3 viel zu spät sein Sieger-Gen Rückschlag in Bevern

Worpswede (td). Fußball-Bezirksligist FC Worpswede hat einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Carsten Huning verlor beim TSV Bevern mit 2:3 (0:2) und steckt nach vier Punkten aus den ersten vier Saisonspielen somit erst einmal im Mittelfeld der Liga fest. Zudem ist der FC kommendes Wochenende spielfrei, während die Konkurrenz punkten kann.
02.09.2011, 05:00
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Rückschlag in Bevern
Von Tobias Dohr

Worpswede (td). Fußball-Bezirksligist FC Worpswede hat einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Carsten Huning verlor beim TSV Bevern mit 2:3 (0:2) und steckt nach vier Punkten aus den ersten vier Saisonspielen somit erst einmal im Mittelfeld der Liga fest. Zudem ist der FC kommendes Wochenende spielfrei, während die Konkurrenz punkten kann.

Huning vermochte die knappe Niederlage auch am Morgen danach noch nicht so recht einzuordnen. Zwar hatte sein Team trotz eines zwischenzeitlichen 0:3-Rückstands nicht komplett enttäuscht, aber auf der anderen Seite fehlte eben auch der nötige Wille. "Wir haben viel zu spät das Sieger-Gen abgerufen", beschrieb es Worpswedes Trainer. Genau dieses Gen hatte Huning in der ersten Halbzeit völlig vermisst.

Zwar hatten die Grünen mehr vom Spiel, doch drei echte Vorstöße reichten den Gastgebern, um zweimal erfolgreich zu sein. Als auch noch das 0:3 (63.) fiel, glaubte niemand mehr an eine spannende Schlussphase. Doch die kam, nachdem Rasmus Berger auf 1:3 verkürzt hatte (71.). "Plötzlich merkten die Jungs, dass hier doch noch was geht", so Huning. Fast im Minutentakt rollten die Worpsweder Angriffe.

Altherren-Torwart Thomas Wischhusen, der zur Halbzeit den verletzten Till Augsburg zwischen den Pfosten ablöste und somit ein unverhofftes Bezirksliga-Comeback feierte, verlebte eine ruhige zweite Halbzeit. Zudem hatte Huning auf eine Dreierkette umgestellt und die Offensive zusätzlich verstärkt. Das machte sich bemerkbar - allerdings nicht in Toren. Manuel Weinrich und Jan-Henrik Kück schossen freistehend den Torwart an, Kevin Taube traf nur die Latte. Acht Minuten vor Schluss war es dann der eingewechselte Kück, der nach toller Vorarbeit von Hayati Sicak doch noch traf und damit eine intensive Schlussphase einläutete. Doch zu mehr reichte es nicht mehr für das Huning-Team. "Es geht eben nicht nur um Fußballspielen, es muss auch taktisch alles ineinander greifen", zog der Worpswede-Coach ein etwas ernüchterndes Fazit. Und fügte hinzu: "Wir sind gut, wir wollen gewinnen, egal ob es 1:0 oder 0:3 steht. Genau so muss ich spielen." Und genau das war in Bevern eben erst ab Minute 71 zu

spüren.

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