Heiligenroder Tischtennis-Damen Saison mit einigen Fragezeichen

Heiligenrode. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord müssen die Tischtennisdamen vom TSV Heiligenrode demnächst wieder in der Oberliga Nord-West antreten. Wenn Mitte September die Saison beginnt, treffen Denise Kleinert und Co.
18.07.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Roland Meyer

Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord müssen die Tischtennisdamen vom TSV Heiligenrode demnächst wieder in der Oberliga Nord-West antreten. Wenn Mitte September die Saison beginnt, treffen Denise Kleinert und Co. auf viele altbekannte Teams.

Nach dem Weggang von Nele Puls in die 3. Bundesliga zur SG Marßel blicken die Heiligenroderinnen naturgemäß nicht ganz so optimistisch in die Zukunft. Auch wenn mit Jacqueline Franz von der SV Kirchweyhe die wohl talentierteste Nachwuchsspielerin im Kreisverband Diepholz zur Mannschaft gestoßen ist, mehr als ein Mittelfeldplatz ist in diesem Jahr kaum zu erwarten.

Denkbar scheint sogar, dass man sich im Saisonverlauf eher nach unten orientieren muss als nach oben. Mit Teams wie dem TV Falkenberg, bei dem nun die letztjährige Heiligenroderin Jessica Boy im oberen Paarkreuz aufschlägt, aber auch mit dem TSV Watenbüttel und dem PSV Grün-Weiß Hildesheim wähnt man sich jedoch auf Augenhöhe oder sogar leicht im Vorteil: „Das sind Mannschaften, die wir vielleicht hinter uns lassen können,“ meint zumindest Spitzenspielerin Denise Kleinert.

Vielleicht – denn vieles wird davon abhängen, wie gut die drei alteingesessenen Heiligenroderinnen Ricarda Hubert, Melanie Schneider und Kleinert selbst bis zum Saisonstart in Form kommen. Aber auch Jacqueline Franz dürfte von Beginn an gefordert sein. Es bleibt abzuwarten, ob und wie ihr der Sprung von der Landes- in die Oberliga gelingen wird. „Wenn sie es schafft, ein Spielsystem für dieses Niveau zu entwickeln, dann kann es klappen“, zeigt sich Kleinert diesbezüglich durchaus optimistisch und zudem angetan vom Trainingsfleiß des Neuzugangs.

Aber die rosarote Brille hat sie dennoch nicht auf der Nase, sondern, ganz im Gegenteil, weit weg gelegt. Mit Mannschaften wie Neuhaus und ähnlichen Kalibern werde man nicht mithalten können, soviel scheint sicher. „Neuhaus ist eines der Topteams, keine Frage“, bestätigt Kleinert. Auch der TuS Sande könnte mit seiner superstarken Nummer eins Meike Gattermeyer eine herausragende Rolle in der Oberliga spielen. „Aber diese Mannschaft ist für ganz vorne möglicherweise im unteren Paarkreuz an Position vier nicht gut genug besetzt“, spekuliert Denise Kleinert.

Insgesamt scheint es jedenfalls so schwierig wie lange nicht mehr, eine einigermaßen seriöse Prognose für den Saisonverlauf des erfolgreichsten Damenteams im Tischtennis Kreisverband Diepholz zu treffen. „Das ist tatsächlich im Moment alles nur schwer einzuschätzen“, sagt auch Heiligenrodes routinierteste Spielerin, „warten wir also ab.“ Wie dem auch sei: Für Spannung ist einmal mehr gesorgt.

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