EM Savchenko fit für Geburtstagsparty mit EM-Titel

Tallinn. Das schönste und wichtigste Geschenk zu ihrem 26. Geburtstag kann sich Aljona Savchenko selbst machen: Den vierten Titel bei Europameisterschaften zusammen mit Robin Szolkowy.
18.01.2010, 12:32
Lesedauer: 2 Min
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Tallinn. Das schönste und wichtigste Geschenk zu ihrem 26. Geburtstag kann sich Aljona Savchenko selbst machen: Den vierten Titel bei Europameisterschaften zusammen mit Robin Szolkowy.

Einen Tag vor dem Start an ihrem Ehrentag wirkte die zierliche Weltmeisterin nach überstandener hartnäckiger Grippe beim Training in der Saku Suurhall von Tallinn fit und voll konzentriert. «Es war eine schwere Zeit, wochenlang im Bett zu liegen», gab Savchenko zu, «aber ich bin eine Kämpfernatur und die Pause tat mir auch gut». Mit dosiertem und sich immer steigerndem Training hat Coach Ingo Steuer sein Erfolgspaar behutsam wieder an ihre Topform herangeführt. Mit Startnummer 17 sind die Chemnitzer mehr als zufrieden.

«Es hat sich ausgezahlt, dass wir einige Zeit nur einzelne Element geübt haben», meinte der Trainer, «ich bin sehr optimistisch, was unsere Saisonziele angeht». Der Fahrplan sieht vor, sich mit einer glanzvollen Leistung in Tallinn in die Favoritenstellung für Vancouver zurückzukämpfen und dort die chinesische Konkurrenz zu besiegen. «Wenn wir abrufen, was wir können, ist auch bei Olympia alles drin», meinte Szolkowy. Die herbe Saison-Niederlage beim Grand- Prix-Finale im Dezember und die Änderung der Kür haben sie gut verdaut. Beim kontinentalen Championat dürfte ihnen keiner gefährlich werden.

Steuer ist in Estland viel beschäftigt. Mit Tatjana Wolossoschar/Stanislaw Morosow (Ukraine) und den Schweizern Anais Morand/Antoine Dorsaz betreut er direkte Konkurrenten, die auch in Chemnitz eine Trainingsgruppe bilden.    

Sein internationales Comeback gibt Stefan Lindemann, der in die Top Ten laufen will, um der Deutschen Eislauf-Union (DEU) zwei Startplätze für 2011 zu sichern. «Stefan ist guter Dinge, aber natürlich etwas nervös», sagte Trainerin Viola Striegler über ihren Berliner Schützling, der zwei Jahre wegen Adduktorenproblemen pausierte. Deshalb hat der 29 Jahre alte EM-Dritte von 2005 keine Weltranglistenpunkte mehr und muss in die frühe Startergruppe, die tendenziell schlechtere Noten bekommt. Das Finale ist auf 20 Starter begrenzt, nicht wie bisher auf 24 - da kann es schon eng werden. «Man darf sich in der Kurzkür keinen Mininmalstfehler erlauben», weiß Striegler.

Das gilt aber auch für die Rückkehrer Jewgeni Pluschenko (Russland) und Stephane Lambiel (Schweiz). Ihre EM-Premiere erleben die deutsche Meisterin Sarah Hecken und ihre Mannheimer Trainingskollegen Shira Willner. «Sarah kann an die ersten zehn heranlaufen», meinte DEU-Vizepräsidentin Elke Treitz über die 16- Jährige, die sich für Olympia einlaufen soll. Das gilt auch für die Dortmunder Eistanz-Geschwister Christina und William Beier nach einem Jahr Trennung. (dpa)

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