Werder in Noten

SC Freiburg – Werder Bremen

Wiedwald: War kaum gefordert, weil Freiburg nicht oft aufs Bremer Tor schoss. Bei Grifos Freistoß in der Anfangsphase wirkte er etwas unsicher.
02.04.2017, 00:00
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SC Freiburg – Werder Bremen
Von Oliver Matiszick

Wiedwald: War kaum gefordert, weil Freiburg nicht oft aufs Bremer Tor schoss. Bei Grifos Freistoß in der Anfangsphase wirkte er etwas unsicher. Starke Parade bei Petersens Strafstoß, war zurecht sauer, dass seine Kollegen den Angreifer nicht am Nachschuss hinderten. Auch beim zweiten Freiburger Treffer durch Grifo machtlos. Note 2

Gebre Selassie: Ein eher unauffälliger, aber souveräner Auftritt des Rechtsverteidigers, der auch einige gute Impulse nach vorn gab. Note 3

Veljkovic: Überzeugend im Stellungs- und Kopfballspiel, trug durch große Präsenz viel zu Werders defensiver Stabilität bei. Note 2,5

Moisander: Rückte für Sané in die Abwehrzentrale und trug die Kapitänsbinde. Viel Verantwortung, die Moisander souverän annahm. Abgeklärt im Zweikampf, gut in der Spieleröffnung. Note 2

Caldirola: Erfuhr erst Minuten vor dem Anpfiff, dass er wegen Sanés Verletzung zu seinem Bundesliga-Comeback nach einem halben Jahr Pause kommen würde. Hatte kleinere Abstimmungsprobleme mit den Kollegen, doch insgesamt merkte man ihm die lange Verletzungszeit kaum an. Note 3

Bauer (bis 40.): Bis zu seiner Verletzung gewohnt präsent und aggressiv im Zweikampf, offensiv nicht immer mit glücklichen Aktionen.Note 3

S. Garcia (ab 40.): Führte sich mit der Vorlage zum 2:0 gut ein, war aber defensiv der schwächste Bremer. Verursachte durch einen unnötigen Rempler gegen Philipp den Elfmeter vor dem 1:3. Note 3,5

M. Eggestein: Ging selbstbewusst in die Zweikämpfe und fing dank seines guten Stellungsspiels immer wieder Freiburger Pässe ab. Klärte in der Anfangsphase gemeinsam mit Moisander im Strafraum gegen Niederlechner. Note 2,5

Grillitsch (bis 89.): Defensiv und offensiv präsent, mit viel Übersicht und mit guten Läufen nach vorn. Bereitete das 4:1 durch Delaney vor. Note 2,5

Pizarro (ab 89.): nicht zu benoten

Delaney: Hatte viele Freiheiten nach vorn, weil Eggestein die Abräumarbeit vor der Abwehr erledigte. Leistete sich in der ersten Hälfte einige ungewohnte Unsicherheiten, war erst nach dem Wiederanpfiff so präsent und druckvoll wie gewohnt. Aber wer als Mittelfeldspieler drei Tore erzielt, für den gibt es nur eine Bewertung: Note 1

Bartels (bis 76.): Harmonierte wunderbar mit Sturmpartner Kruse und setzte Freiburgs Abwehr durch viel Laufarbeit unter Druck. Erkämpfte den Ball vor Kruses 1:0, ließ den Ball vor dem 2:0 zu Delaney durch, erkämpfte den Ball vor Delaneys 3:0, erzielte das 4:0 per Hacke. Spielte zwei Konter nicht präzise zu Ende. Note 1,5

Kainz (ab 76.): Kam nach seinem ersten Tor für Werder nun auch zu seiner ersten Torvorlage, indem er Delaneys 5:2 mit einem präzisen Freistoß vorbereitete. nicht zu benoten

Kruse: War an den meisten guten Bremer Angriffen beteiligt, mit guten Ideen und schnellen Pässen. Bewarb sich mit seinem technisch brillanten Treffer zum 1:0 für das „Tor des Monats“. Note 1,5

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