Volleyball-Landesliga

SC Twistringen mit durchwachsener Leistung

Gegen Bremen 1860 III unterliegen die Volleyballer des SC Twistringen mit 1:3. Mit einem nervösen Auftrtitt und mehreren Fehlern macht sich der Landesliga-Aufsteiger das Leben selbst schwer.
12.10.2017, 15:04
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Von Niklas Golitschek
SC Twistringen mit durchwachsener Leistung

Im Block will der SC Twistringen die Schnelligkeit und das Positionsspiel verbessern.

Janina Rahn

Bremen/Twistringen. In ihrem zweiten Saisonspiel haben die Landesliga-Volleyballer des SC Twistringen die erste Niederlage kassiert. Bei Bremen 1860 III kam der Aufsteiger nicht gegen die Erfahrung des Gegners an und unterlag mit 1:3 (16:25, 25:18, 15:25, 19:25).

Bereits im ersten Satz unterliefen den Gästen Fehler, die sie eigentlich zu vermeiden versuchen. „Wir haben Aufschläge verschlagen und Probleme mit den druckvollen Flatteraufschlägen des Gegners gehabt“, stellte Mannschaftssprecher Manuel Meyer fest. Das Positionsspiel war ebenfalls verbesserungswürdig. Insgesamt wirkten die Twistringer nervös. „Wir sind nicht gut reingekommen.“ Kleinere Abstimmungsprobleme rührten auch daher, dass Steffen Schütte mit Knieproblemen nicht auflaufen konnte. Dafür spielte Zweitherren-Akteur Fynn Döpkens erstmals durch. Der Aushilfe machte Meyer aber keinen Vorwurf: „Fynn hat sich gut angestellt und schöne Angriffe gestellt.“ Aber auch ihm sei die Nervosität anzumerken gewesen. „Und solche Spieler guckt man sich als Gegner dann aus“, wusste der Mannschaftssprecher.

Die Hanseaten – mit deutlichem älterem Aufgebot auf dem Parkett, als von Meyer erwartet – leisteten sich dagegen kaum eigene Fehler. Den ersten Satz gewannen sie klar mit 25:16. Im zweiten Durchgang fand der SCT aber besser in seinen Rhythmus. „Wir haben die Angaben hingekriegt und über Annahmen unsere Angriffe aufgebaut“, lobte Meyer den Auftritt seines Teams. Doch an die Leistung vom 25:18-Erfolg knüpften die Twistringer im Anschluss nicht an. „Im dritten Satz sind dir komplett eingeknickt und haben den Gegner rankommen lassen“, bemängelte Meyer.

Zwar hat der SC Twistringen gegen die 1860er Routiniers Lehrgeld bezahlt. „Wir konnten klar sehen, wo wir ansetzen müssen“, schilderte Manuel Meyer. Etwa bei den Angaben oder der Schnelligkeit und dem Positionsspiel des Blocks. Bis zum kommenden Spiel soll das besser sitzen.

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