Frankfurt empfängt Hannover

Schaafs Rückkehr: Not gegen Elend

Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurt und Thomas Schaaf: Diese ohnehin schon bizarre Geschichte wird an diesem Sonnabend noch einmal um ein neues – und spannendes Kapitel – reicher. Denn in ihrem vielleicht wichtigsten Spiel seit drei Jahren trifft die Eintracht auf ihren früheren Trainer und dessen neuen Verein Hannover 96.
19.03.2016, 00:00
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Von DPA

Eintracht Frankfurt und Thomas Schaaf: Diese ohnehin schon bizarre Geschichte wird an diesem Sonnabend noch einmal um ein neues – und spannendes Kapitel – reicher. Denn in ihrem vielleicht wichtigsten Spiel seit drei Jahren trifft die Eintracht auf ihren früheren Trainer und dessen neuen Verein Hannover 96.

Als Schaaf die Frankfurter im Mai 2015 verließ, waren sie in der Bundesliga gerade Neunter geworden. Davon können die Hessen inzwischen nur noch träumen. Denn zehn Monate und zwei Trainerwechsel später steht der Klub nur noch auf Platz 16 – Tendenz scheinbar unaufhaltsam fallend. In Frankfurt fragt sich deshalb jeder: Gegen wen will man gewinnen, wenn nicht gegen 96, den abgeschlagenen Tabellenletzten, gegen Schaaf?

Für den ist dieses Kellerduell die definitiv letzte Chance im Abstiegskampf – und für sein altes Team so etwas wie die letzte Hoffnung auf eine sportliche Wende. Die Eintracht hat keines ihrer vergangenen acht Spiele gewonnen. Und was noch schlimmer ist: Sie wirkte dabei so mut-, hilf- und ideenlos, dass die „Frankfurter Rundschau“ zuletzt titelte: „Dem Abstieg geweiht“. Aber: Hannover hat unter Schaaf sogar acht von neun Spielen verloren. 96 ist damit der einzige Klub, der das teilweise erschütternde Frankfurter Niveau der vergangenen Wochen sogar noch unterboten hat. Not gegen Elend – wohl selten war die Formulierung so passend wie vor dieser Partie.

DPA

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