Rechtsverteidiger glänzt beim 4:1-Sieg des FC Hagen/Uthlede im Derby über den MTV Bokel im Mittelfeld Schachzug mit Thomas Mennicke brillant

Hagen. Auch der MTV Bokel fand kein Mittel, den FC Hagen/Uthlede in der Fußball-Bezirksliga 4 aus der Spur zu bringen. Der Klassenprimus bezwang den Nachbarn vor 650 Zuschauern mit 4:1 und feierte damit bereits den zehnten Sieg in Serie. Auch wenn die Hausherren bereits zur Pause mit 3:1 in Führung lagen, so vermochten die Gäste die Partie nur in den ersten 45 Minuten einigermaßen ausgeglichen zu gestalten.
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Von Karsten Hollmann

Hagen. Auch der MTV Bokel fand kein Mittel, den FC Hagen/Uthlede in der Fußball-Bezirksliga 4 aus der Spur zu bringen. Der Klassenprimus bezwang den Nachbarn vor 650 Zuschauern mit 4:1 und feierte damit bereits den zehnten Sieg in Serie. Auch wenn die Hausherren bereits zur Pause mit 3:1 in Führung lagen, so vermochten die Gäste die Partie nur in den ersten 45 Minuten einigermaßen ausgeglichen zu gestalten.

Hagen/Uthledes Trainer Andreas Preßel dachte sich einen Schachzug aus, der für den Ausgang der Begegnung nicht ganz unerheblich war. Er beorderte seinen Rechtsverteidiger Thomas Mennicke ins rechte Mittelfeld. Mennicke wurde mit zwei Toren zum Matchwinner. Carsten Werde sicherte ihn nach hinten ab. Preßel hatte den linken Flügel als die schwächere Bokeler Seite ausgemacht. "Ich hatte mir gedacht, dass Thomas im rechten Mittelfeld im Zusammenspiel mit Kevin Lüdemann einiges bewirken könnte", erklärte der Erfolgscoach. Bereits nach acht Minuten preschte Mennicke über rechts nach vorne und erzielte das wichtige 1:0. Doch Matti von Harten glich diesen Vorsprung nur zwei Minuten hiernach auf Zuspiel von Johann Boger aus.

Das Team von Trainer Marko Rebien setzte in der kampfbetonten, aber sehr fairen ersten Hälfte voll auf seine Trumpfkarte Waldemar Hamburg. Doch die vielen langen Bälle auf den Goalgetter waren nicht das geeignete Mittel. Hagens Torjäger Sascha Schneider verwertete nach 20 Minuten einen Traumpass von Kevin Lüdemann zum 2:1. Kurz vor dem Pausentee bewies Thomas Mennicke erneut, dass er ein gelernter Stürmer ist und erhöhte auf 3:1. Dennoch war Andreas Preßel nicht ganz zufrieden: "Die Raumaufteilung war in der ersten Halbzeit nicht so gut."

Nach dem Wiederanpfiff hatte die Gastriege jedoch nichts mehr zu melden. Mit aggressivem Pressing ließen die Platzherren ihren Kontrahenten kaum noch über die Mittellinie kommen. Bokels Torwart Torsten Schröder wehrte zunächst einen Freistoß von Kevin Lüdemann von der Strafraumgrenze ab (50.). Doch beim 4:1 des starken Schneider auf Pass von Marius Bosse war Schröder machtlos (59.). Wieder einmal war ein Ballverlust der Schwarz-Weißen im Spielaufbau vorausgegangen. "Die Tore zwei bis vier haben wir selbst vorbereitet", ärgerte sich Marko Rebien.

In der Schlussphase hätten die Grün-Schwarzen das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können. So ballerte Sascha Schneider die Kugel an den Pfosten (72.). In den letzten zehn Minuten wollte es auch der aus Bokel stammende Hagener Guido Woltmann wissen. Kai Diesing vermochte seine tolle Hereingabe jedoch nicht mit dem Kopf zu nutzen (85.). Eine Minute hiernach probierte es Woltmann vergeblich mit einem Solo. Torsten Schröder drehte zudem einen Schuss von Marlo Burdorf um den Pfosten (87.). "Wir haben gefühlt nur vier von 100 Zweikämpfen gewonnen", bilanzierte Bokels enttäuschter Coach Marko Rebien.

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