Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum mit Pleite bei Bremen 1860 II Schalk nach 1:3 restlos bedient

Bremen. Vor Wochenfrist mussten die Verbandsliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum mit der Pleite im Ligaspiel beim Tabellenletzten TSV Oerel-Barchel und dem schwachen Auftritt im NVV-Pokalfinale gleich zwei Rückschläge einstecken. Eigentlich hatte sich das Team deshalb fest vorgenommen, wenigstens das letzte Ligaspiel des Jahres bei Bremen 1860 II zu gewinnen.
16.12.2013, 00:00
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Von Gerhard Göldenitz

Vor Wochenfrist mussten die Verbandsliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum mit der Pleite im Ligaspiel beim Tabellenletzten TSV Oerel-Barchel und dem schwachen Auftritt im NVV-Pokalfinale gleich zwei Rückschläge einstecken. Eigentlich hatte sich das Team deshalb fest vorgenommen, wenigstens das letzte Ligaspiel des Jahres bei Bremen 1860 II zu gewinnen. Daraus wurde allerdings auch nichts. Am Sonnabend unterlagen die Gäste um Trainerin Susanne Schalk mit 1:3 (25:23, 13:25, 22:25, 9:25) und finden sich nun auf Platz vier der Tabelle wieder.

Ohne Florian Süßmuth und Matthias Sander waren die Delmenhorster nach Bremen gereist, um sich im Spiel gegen die Regionalliga-Reserve von 1860 zu rehabilitieren. Ein Vorhaben, das zunächst zu glücken schien, doch nach der leicht und locker herausgespielten Führung im ersten Satz schlichen sich immer wieder Fehler ins Spiel der Gäste ein. Die Hausherren nutzten das konsequent aus und gingen mit 20:15 in Führung. Danach stemmte sich das Schalk-Team gegen den drohenden Satzverlust – mit Erfolg: Am Ende ging Satz Nummer eins knapp an Delmenhorst Stenum – 25:23. „Wir waren am Anfang überlegen, haben aber zu leichte Fehler gemacht“, gab Schalk nach der Partie zu Protokoll.

Im zweiten Durchgang lief ihre Mannschaft nach einem 0:7-Fehlstart ständig einem Rückstand hinterher, den sie bis zum Schluss nicht mehr aufholen konnte – 13:25. Bremen 1860 II gewann danach auch den dritten Durchgang, obwohl die Delmenhorster zwischenzeitlich schon mit 14:5 geführt hatten. Die Aufschlagserie der Hausherren bekamen die Gäste einfach nicht in den Griff. Das führte zu einem Bruch im Spielaufbau, der keine variablen Angriffe mehr zuließ und den Hausherren in die Karten spielte.

Als dann im vierten Satz gar elf Annahmen nicht kamen, ergaben sich die Gäste in ihr Schicksal. Nur noch neun magere Punkte brachte das Schalk-Team im letzten Abschnitt zustande. Für die Trainerin war die Niederlage umso unbegreiflicher. „Wir waren eigentlich, außer in der Annahme, in allen Belangen deutlich überlegen“, sagte sie nach Spielende – und unterstrich: „Das war eine sehr bittere Niederlage, weil sie total überflüssig war.“

Trotz der Aussprache nach der Pokalpleite traten bei Delmenhorst-Stenum auch in Bremen die gleichen Verhaltensmuster zu Tage. „Dies gilt es im neuen Jahr auszumerzen. Dann werden wir auch wieder angreifen können“, sagte Schalk.

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