Volleyballer enttäuschen im Pokal Schalk-Team auf Platz drei

Wolfenbüttel. Nach der überraschenden 1:3-Niederlage in der Verbandsliga beim TSV Oerel-Barchel (wir berichteten), lief es auch einen Tag später im Finale des NVV-Pokals nicht viel besser für die Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum. Im vier Teilnehmer starken Feld belegte das Team von Trainerin Susanne Schalk in Wolfenbüttel nach einer schwachen Leistung einen enttäuschenden dritten Platz.
10.12.2013, 00:00
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Von Gerhard Göldenitz

Nach der überraschenden 1:3-Niederlage in der Verbandsliga beim TSV Oerel-Barchel (wir berichteten), lief es auch einen Tag später im Finale des NVV-Pokals nicht viel besser für die Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum. Im vier Teilnehmer starken Feld belegte das Team von Trainerin Susanne Schalk in Wolfenbüttel nach einer schwachen Leistung einen enttäuschenden dritten Platz. Schalk berichtete hinterher von einer „bedenklichen Vorstellung“ ihrer Spieler.

Mittelblocker Björn „Igor“ Hagestedt kehrte im Vergleich zum Ligaspiel tags zuvor gegen Oerel-Barchel in die Mannschaft zurück, und anfangs schienen die Delmenhorster gut ins Finalturnier zu finden. Im Auftaktspiel gegen den Landesligisten VC Osnabrück gewann das Team den ersten Satz deutlich mit 25:15, hatte im zweiten aber schon mehr Mühe – 25:23. Nach dem wenig überzeugenden Sieg in der ersten Partie ging es gegen den Gastgeber Wolfenbütteler VC. Angriff und Annahme harmonierten zunächst gut, was dann allerdings nach der 18:10-Führung der Delmenhorster passierte, brachte Schalk am Spielfeldrand mächtig in Rage. Wolfenbüttel nutzte nun immer wieder die plötzlichen spielerischen Unzulänglichkeiten der Gäste, kam Punkt für Punkt heran und gewann den ersten Satz mit 25:22. Im zweiten Durchgang geriet Delmenhorst-Stenum nach zahlreichen Aufschlagfehlern mit sieben Punkten in Rückstand, ehe das Team durch einen Kraftakt doch noch zum Ausgleich nach Sätzen kam – 29:27. Im folgenden Tiebreak lagen die Gäste dann aber schnell mit 0:4 hinten, fanden danach nicht mehr ins Spiel und verloren mit 11:15. „Meine beiden Liberos Hardy Ost und Tobias Biener waren die einzigen Spieler in Normalform“, sagte Schalk.

Trotz der Niederlage hatten es die Delmenhorster im letzten Spiel noch in der Hand, gegen den Landesligisten VSG Hannover IV den Pokalsieg einzufahren. Es folgte allerdings ein spielerischer Offenbarungseid, weil vor allem der Angriff nur wenig zustande brachte. „Bei uns waren alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt, sodass wir nichts auf die Reihe bekommen haben“, ärgerte sich die Trainerin, deren Mannschaft die Partie mit 0:2 (15:25, 16:25) verlor und somit Dritter wurde. „Bei uns gibt es niemanden, der das Team mitreißen und führen kann, wenn es mal eng wird. Deswegen können wir uns in schwierigen Situationen auch nicht befreien“, sagte Schalk.

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