Grüppenbühren/Bookholzberg unterliegt Bramsche mit 26:28 Schlappe beim Schlusslicht

Grüppenbühren·Bookholzberg. Frank Mehrings war angefressen. Wieder einmal, und irgendwie ja auch zu Recht. Zwei Wochen lang hatte der Trainer die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg intensiv auf die Abwehr des Tabellenletzten TuS Bramsche vorbereitet - und gestern musste er mitansehen, wie seine Mannschaft trotzdem zu selten ein Mittel fand, um die eigenen Angriffe erfolgreich abzuschließen. Auf der anderen Seite ließ sich die HSG zudem vom Rechtsaußen-Youngster gleich acht Tore einschenken. In Summe war dies einfach zu viel. Mit 26:28 (10:11) mussten sich die Gäste geschlagen geben.
07.02.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Rainer Jüttner

Grüppenbühren·Bookholzberg. Frank Mehrings war angefressen. Wieder einmal, und irgendwie ja auch zu Recht. Zwei Wochen lang hatte der Trainer die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg intensiv auf die Abwehr des Tabellenletzten TuS Bramsche vorbereitet - und gestern musste er mitansehen, wie seine Mannschaft trotzdem zu selten ein Mittel fand, um die eigenen Angriffe erfolgreich abzuschließen. Auf der anderen Seite ließ sich die HSG zudem vom Rechtsaußen-Youngster gleich acht Tore einschenken. In Summe war dies einfach zu viel. Mit 26:28 (10:11) mussten sich die Gäste geschlagen geben.

"Gegen eine solche Abwehr musst Du intelligent spielen. In Sachen Engagement und Einsatz kann ich meiner Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen. Es fehlt aber in solchen Situationen nun einmal einfach an Handball-Intelligenz", sagte Mehrings. Besonders schwer wiegt diese Erkenntnis, wenn gleich zwei der Spieler, die die über diese geforderte Eigenschaft verfügen, ausfallen. So verletzte sich Stefan Buß beim Fußball-Training mit dem VfL Stenum kurzfristig und Regisseur Marcel Behrens erwischte einfach einen rabenschwarzen Tag. Was ihm zweifelsfrei auch einmal zuzustehen ist, in dieser Situation jedoch ganz und gar nicht zu kompensieren ist.

Entscheidend für diese empfindliche Schlappe waren wieder einmal wenige Minuten. Denn tatsächlich kam es ziemlich genau so, wie es Frank Mehrings prophezeit hatte. "Für mich stand fest, dass die Bramscher nach 50 Minuten auf dem Zahnfleisch gehen werden. Wozu gucke ich mir denn sonst die gegnerischen Mannschaften im Vorfeld an?. Exakt war es gestern die 48. Minute, ab der sich der HSG die große Chance bot, dieses Spiel endgültig zu kippen. Mit 18:20 lagen die Gäste nur knapp zurück, schafften es aber danach einfach nicht, die vier aufeinander folgenden Riesenmöglichkeiten - zwei Siebenmeter, einen Tempogegenstoß und eine herausgespielte Chance - in einen Vorsprung umzusetzen. "Wären wir da in Führung gegangen, hätten wir die Partie gewonnen", stand für Mehrings fest.

So hielt Bramsche einen knappen Vorsprung. Die HSG blieb zwar mit einer offensiven Manndeckung bis zur 58.- Minute dran (25:26), doch dann beendeten zweimal zwei Minuten gegen Stolz und Sprenger diese Aufholjagd endgültig,

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