Balge/Heiligenfelde Schlappe im Abstiegskampf

Balge/Heiligenfelde. Die Frauen des SV Heiligenfelde bleiben in der Fußball-Landesliga Hannover weiter in akuter Abstiegsnot. Nach der 1:3-Auswärtspleite (1:2) beim SV Sebbenhausen-Balge wird das Verlassen des Relegationsplatzes immer unwahrscheinlicher, die von Frank Drechsler trainierte Elf muss sogar aufpassen, dass sie nicht noch vom TSV Limmer II abgefangen und auf den direkten Abstiegsrang durchgereicht wird.
03.05.2017, 00:00
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Von Lars Lucke

Balge/Heiligenfelde. Die Frauen des SV Heiligenfelde bleiben in der Fußball-Landesliga Hannover weiter in akuter Abstiegsnot. Nach der 1:3-Auswärtspleite (1:2) beim SV Sebbenhausen-Balge wird das Verlassen des Relegationsplatzes immer unwahrscheinlicher, die von Frank Drechsler trainierte Elf muss sogar aufpassen, dass sie nicht noch vom TSV Limmer II abgefangen und auf den direkten Abstiegsrang durchgereicht wird. Drechsler versucht dennoch, Ruhe zu bewahren: „Wir wissen ja, was wir wollen, da hilft keine Panik“, bleibt der Coach gelassen. Wie zuletzt begann Heiligenfelde auch in Sebbenhausen ordentlich, stand defensiv sicher und setzte einige Akzente in der Offensive. Die Folge: Bereits in der 12. Minute spielte Jana Helms einen exzellenten Pass in die Schnittstelle der Abwehr, Anica Lüdeke nahm das Leder mit und vollstreckte zum 1:0. Vier Minuten später offenbarte die Gäste-Abwehr bei einem Eckball arge Abstimmungsprobleme, Lillit Glandorf kam aus acht Metern unbedrängt zum Kopfball und traf (16.). Dann hatte Tanita Häfker die erneute Gäste-Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Torhüterin Annika Monecke, die im direkten Gegenzug erneut auf sich aufmerksam machen sollte. Eva Behrens war im Heiligenfelder Strafraum zu spät in den Zweikampf gekommen und berührte ihre Gegnerin am Fuß – der Elfmeterpfiff des Schiedsrichters folgte umgehend. Monecke schnappte sich die Kugel und versenkte sie humorlos zum 2:1 für die Gastgeberinnen (25.).

Nach der Pause musste zudem Nina Obst mit schwerer Bänderverletzung vom Feld, die sie vermutlich für den Rest der Saison außer Gefecht setzen wird. „Das ist für uns natürlich schwer verdaulich“, gab Frank Drechsler zu, der mit den Einwechslungen dreier frischer Offensivkräfte dennoch das Signal zum Angriff setzte. Doch die Bemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss nutzte Nermin Scheicho ein Missverständnis in Heiligenfeldes Abwehr zum entscheidenden 3:1 (82.).

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