TuS Heidkrug: Trio bleibt unerwünscht Schlichtung gescheitert

Delmenhorst. Nun gibt es endgültig kein Zurück mehr: Manfred Imhoffs sowie Sonja und Thomas Hechts Ausschluss aus dem TuS Heidkrug hat Bestand. Der Ehrenrat des Vereins hatte sich in den Konflikt eingeschaltet und angeregt, dass sich der TuS-Vorstand und das in Ungnade gefallene Trio noch einmal unterhalten. Die Klubbosse blieben jedoch bei ihrer Entscheidung. "Es haben Gespräche stattgefunden, doch die Drei sind nicht mehr im Verein", berichtet der Ehrenrats-Vorsitzende Hans Hoffmann auf Nachfrage.
31.08.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Schlichtung gescheitert
Von Christoph Bähr

Delmenhorst. Nun gibt es endgültig kein Zurück mehr: Manfred Imhoffs sowie Sonja und Thomas Hechts Ausschluss aus dem TuS Heidkrug hat Bestand. Der Ehrenrat des Vereins hatte sich in den Konflikt eingeschaltet und angeregt, dass sich der TuS-Vorstand und das in Ungnade gefallene Trio noch einmal unterhalten. Die Klubbosse blieben jedoch bei ihrer Entscheidung. "Es haben Gespräche stattgefunden, doch die Drei sind nicht mehr im Verein", berichtet der Ehrenrats-Vorsitzende Hans Hoffmann auf Nachfrage.

Der TuS Heidkrug hatte dem Trio vorgeworfen, Spieler für den SV Atlas Delmenhorst abgeworben zu haben. Zuvor waren neun E-Jugendliche und das vierte Herrenteam vom Bürgerkampweg zu den Blau-Gelben gewechselt (wir berichteten). Imhoff fungiert beim neu gegründeten SV Atlas als 2. Vorsitzender, Thomas Hecht trainiert die E-Junioren, Sonja Hecht die 4. Herrenmannschaft. Alle drei bestreiten die Vorwürfe vehement. "Es steht Aussage gegen Aussage. Das macht es schwierig", fasst Hoffmann zusammen. Mit den Hechts gab es laut dem Ehrenratsvorsitzenden noch ein abschließendes Gespräch, zwischen Imhoff und dem Vereinsvorstand herrschte Funkstille. "Bei mir hat sich niemand gemeldet", bestätigt der langjährige Heidkruger Fußball-Abteilungsleiter, der gerne weiter für die TuS-Oldies Fußball gespielt hätte. Thomas Hecht berichtet derweil nur von einem Telefonat mit einem Vorstandsmitglied, das ergebnislos verlaufen sei. "Ich habe mit dem TuS Heidkrug abgeschlossen. Der Ehrenrat hat sich Mühe gegeben, doch die Sache ist erledigt. Schade, aber jetzt haben wir immerhin Klarheit."

Auch Hoffmann nennt den Ausgang des Konflikts "traurig". "Man verliert nie gerne Mitglieder." Zwischenzeitlich war angedacht gewesen, dass sich die Streitparteien zu einem Schlichtungsgespräch treffen und der Verein es womöglich bei einer Abmahnung für das ausgeschlossene Trio belässt. "Das waren aber nur Empfehlungen", sagt Hoffmann. Zwar hat der Ehrenrat laut Satzung sogar das Recht, endgültig mit einfacher Mehrheit über den Ausschluss von Vereinsmitgliedern zu entscheiden. Den Rauswurf Imhoffs und der Hechts zu revidieren, habe jedoch nie zur Debatte gestanden, betont Hoffmann. "Die Vorstandsmitglieder sind viel näher an der Sache dran und wissen besser, was passiert ist. Ich trage deren Entschluss voll mit." Die Heidkruger Klubbosse kommentieren den Ausschluss derweil überhaupt nicht. "Von Vereinsseite gibt es zu dem Thema keine öffentlichen Äußerungen", sagt die Vorsitzende Marion Grotheer.

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