Habenhauser FV Schlussspurt verlängern

Die Fußballer des Habenhauser FV machen derzeit gleich in zweifacher Hinsicht von sich reden. Zum einen durch gute Testspielergebnisse, zum anderen angesichts der vielen Verletzten, durch die ihr Kader belastet wird.
13.02.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Die Fußballer des Habenhauser FV machen derzeit gleich in zweifacher Hinsicht von sich reden. Zum einen durch gute Testspielergebnisse, zum anderen angesichts der vielen Verletzten, durch die ihr Kader belastet wird. Trainer Friedhelm Famulla geht allerdings davon aus, dass sich der neunte Tabellenplatz in der Bremen-Liga noch steigern lässt.

Es dürfte das Team mit dem besten Schlussspurt in der Bremen-Liga sein: In den letzten vier Partien vor der Winterpause blieb der Habenhauser FV ohne Niederlage. Dank der Punkte aus den Spielen beim VfL 07 (3:1), gegen Türkspor (2:0), bei Union 60 (3:3) und gegen Brinkum (2:1) kletterte der HFV auf den neunten Rang der Liga. Angesichts der zwölf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz scheinen die größten Sorgen gebannt – Habenhausen darf sich nach oben orientieren.

„In der Tabelle stehen wir noch immer etwas unter Wert“, sagt Trainer Friedhelm Famulla. Der aktuelle Rang stellt für ihn deshalb nur das Minimalziel dar. „Wir wollen am Ende zwischen Platz fünf und neun landen“, betont der Trainer. Er blickt allerdings auf eine durchwachsene Vorbereitung zurück: „Eine gute und eine schlechte Seite.“ Zu den positiven Erscheinungen der vergangenen Woche zählt Famulla dabei die Testspielergebnisse. Zwar verlor Habenhausen ausgerechnet das erste Spiel gegen den Nachbarn TuS Komet Arsten mit 3:5. Doch nach dem mäßigen „Testauftakt“ folgten einige Siege und durchaus gute Leistungen. Denn sowohl gegen Tur Abdin Delmenhorst (1:0) als auch in den Duellen mit dem TSV Bassum (4:1) und der BTS Neustadt (3:1) wusste Habenhausen zu überzeugen. „Das waren ordentliche Spiele“, so Famulla.

Große Verletzungsmisere

Die Erfolge kamen umso überraschender angesichts der „schlechten Seite“, mit der der HFV derzeit leben muss. Denn er trat keineswegs komplett an zu den jüngsten Testspielen. Gleich ein halbes Dutzend Spieler, allesamt mit prominenten Namen versehen, fällt derzeit verletzt aus. Dabei ist lediglich bei einigen klar, wie lange sie fehlen werden – und das macht auch nicht unbedingt Mut. Denn gerade erst musste sich Kapitän Patrick Arnold einer Hüft-Operation unterziehen, er wird mehrere Monate ausfallen. Eine längere Pause droht Adrian Chwiendacz (Meniskus-OP, acht Wochen) und Stephan Franke (Meniskus-OP, vier bis fünf Wochen).

Daneben fehlen derzeit auch Fabian Wilshusen (Entzündung in Bein), Sebastian Bollmann (Meniskus) und Florian Otto (Hüfte). Wann dieses Trio wieder mitmachen kann, ist fraglich. Auf eine nur kurze Auszeit deuten die Verletzungen allerdings nicht gerade hin. Mit Jan Gusfeld-Ordemann, den es beruflich zurück nach Delmenhorst zieht, wurde der Kader zudem durch einen Abgang verkleinert. Dessen Wechsel stehen allerdings die Zugänge von Marc Niemeyer (TuS Komet Arsten) und Suvas Coban (TuS Schwachhausen) gegenüber.

Dass zwei Kicker die Löcher stopfen, die durch sieben Ausfälle entstanden sind, ist jedoch unmöglich. Deshalb bediente sich Friedhelm Famulla zuletzt auch im eigenen Verein. „Wir hatten Spieler aus der zweiten Herren und der A-Jugend dabei“, sagt der Trainer. Er will auch in den kommenden Wochen „immer mal wieder“ auf diese Verstärkungen zurückgreifen. Für ihn steht nach dem positiven Verlauf der Testspielserie jedoch außer Frage, dass der Habenhauser FV trotz der schwierigen Personalsituation über eine „schlagkräftige Mannschaft“ verfügt.

Am besten sollten gleich die ersten Punktspiele diese Einschätzung untermauern. Nach einem weiteren Test gegen den SV Heiligenfelde am Sonntag (14 Uhr) beginnt die Serie am 22. Februar mit dem Heimspiel gegen den Blumenthaler SV, dann geht es zu Vatan und gegen Sparta.

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